Die Riverside Jazz Messengers spielten in Guxhagen

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Begeisterten in der Gaststätte: Dietfrid Krause-Vilmar (von links), Georg Steinbach, Herbert Rittger, Jochen Urban, Silke Bräutigam, Ulf Wahnel, Volker Salzmann.

Guxhagen. Als säßen sie in einer Kneipe mitten in New Orleans, so fühlten sich die Gäste am Samstag in der Gaststätte Zur Breitenau in Guxhagen.

Dort spielten die Riverside Jazz Messengers vor rund 50 Besuchern.

Das Septett mit Herbert Rittger (Musikalischer Leiter, Trompete, Gesang und Ansage), Ulf Wahnel (Saxophon), Georg Steinbach (Klarinette), Jochen Urban (Bass), Volker Salzmann (Piano/Keyboard), Silke Bräutigam (Banjo) und Dietfrid Krause-Vilmar (Schlagzeug) ließ bekannte und unbekanntere Lieder erklingen. Auch Klassiker wie Eh la Bas oder Ice Cream von Chris Barber kamen nicht zu kurz.

Flinke Hände

Hielten die Riverside Jazz Messengers einmal inne zu einer Pause, sprang Dietmar Goretzki, der sonst in Göttingen in der Blues’n’Boogie-Küche spielt, ans Piano. Er beeindruckte die Besucher mit seinen flinken Händen, mit denen er Klassiker wie Swanee River oder Boogie Woogie Man, teils in eigener Bearbeitung, hervorzauberte. Die Riverside Jazz Messengers spielten einmal mehr bei freiem Eintritt und gegen eine Spende (für die Gema-Gebühren). „Wir spielen nicht ums Geld, wir spielen aus Spaß am Spiel. Wir spielen so lange, wie wir die Instrumente halten und das Publikum uns hören will“, sagte Ulf Wahnel, der seit der ersten Stunde dabei ist.

Die Gruppenmitglieder spielen seit 1996 in fast gleicher Formation zusammen. Über 250 Musikstücke gehören zum Repertoire, in Gensungen proben sie wöchentlich.

400 Auftritte hat die Truppe bereits absolviert. Organisator Ulf Wahnel, findet: „Die Leute kommen, sind entspannt und voller Vorfreude, sie können essen, trinken und schnuddeln“.

Nach dem offiziellen Teil luden die Riverside Jazz Messengers das Publikum ein mitzuspielen. Detlef Seehausen von den Jubilee Ramblers aus Kassel griff zur Trompete und Dietmar Goretzki haute auf die Tasten.

Fünf weitere Veranstaltungen in dieser Reihe sollen in der Guxhagener Zur Breitenau folgen. „Denn das Gute liegt so nah, Jazz in der Breitenau“, findet Besucherin Karin Steinhagen aus Guxhagen.

Von Hanne Braun

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