27 Teams waren in Guxhagen am Start

Aufgaben für Pferd und Reiter beim Orientierungsritt in Guxhagen

von links Frauke, Martin und Natascha Prinz auf ihren Pferden Regenbogenfarben, Zweite von links Swenja Hedjal.
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von links Frauke, Martin und Natascha Prinz hatten ihren Pferden beim Orientierungsritt Regenbogenfarben auf die Hinterteile gemalt, Zweite von links Swenja Hedjal.

Guxhagen – Ein halbes Jahr hat die Stallgemeinschaft vom Reiterhof Sonnenwiese in Guxhagen diesem Tag entgegengefiebert. Am Samstag fand der Orientierungsritt unter Berücksichtigung der Corona-Hygienebestimmungen statt.

Im Zehn-Minuten-Takt machten sich die 27 Reiter-Teams auf die 15 Kilometer lange Strecke rund um Guxhagen.

Dabei galt es, an sieben Stationen kniffelige Aufgaben zu lösen und Geschicklichkeit, Ausdauer, Wissen sowie einen guten Orientierungssinn unter Beweis zu stellen. Am Ende wartete noch ein Trail-Parcours auf die Teilnehmer.

„Unsere Strecke ist ein Kartenritt und führt größtenteils über Feld- und Wiesenwege“, sagte Aline Plannerer, die für die Anmeldungen zuständig war. Sie war eine von rund 30 Helfern, die an diesem Tag für einen reibungslosen Ablauf sorgten. „Ohne unsere Ehrenamtlichen könnte diese Veranstaltung nicht stattfinden“, sagte Swenja Hedjal, der der Hof Sonnenwiese gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Ehemann gehört.

Während die meisten Teilnehmer mit ihren Pferden auf die Strecke gingen, waren auch Begleitpersonen auf Fahrrädern erlaubt. Für Katharina Gertenbach aus Wabern und Natalie Küster aus Spangenberg war es ihre erste Teilnahme beim Guxhagener Orientierungsritt. „Wir haben beide schon ganz früh mit dem Reiten angefangen“, sagte Natalie Küster. Die Veranstaltung sei eine tolle Übung mit viel Spaß, so die Teilnehmerin.

Die Anmeldungen kamen Schlag auf Schlag. Die Reiter gingen mit ganz unterschiedlichen Rassen an den Start, darunter Isländer, Ponys und Warmblüter. Deshalb lautete das diesjährige Motto „Guxhagen ist bunt“. Aus diesem Grund malten Frauke, Martin und Natascha Prinz aus Guxhagen, die als erstes Team an diesem Tag starteten, ihren Pferden Regenbogenfarben auf die Hinterteile. Die Familie war so schnell, dass sie für die Strecke, für die die meisten Reiter rund dreieinhalb Stunden benötigen, gut eine Stunde kürzer brauchten.

Bei unserem Orientierungsritt geht es um den Spaß und die Gemeinschaft.

Swenja Hedjal

Eine der Stationen in der Nähe der Fischteiche, wurde von Elke und Sophie Dörrbecker betreut. Hier mussten die Teilnehmer gemeinsam einen Slalom bewältigen, ohne das Toilettenpapier, mit dem sie verbunden waren, zu zerreißen. Für Charlotte Grede aus Baunatal und Alina Geiß aus Großalmerode eine leichte Übung, wie sich herausstellte. Zum Glück sei diese Station nicht so schwer gewesen, bemerkten die beiden Frauen, bevor es für sie weiterging. „Wir sind immer als Helfer mit dabei“, verriet Elke Dörrbecker. Die Veranstaltung sei eine sehr lustige Sache, sagte sie.

Am Ende gab es eine Siegerehrung, wobei es an diesem Tag nicht ums Gewinnen ging. „Bei unserem Orientierungsritt geht es um den Spaß und die Gemeinschaft“, so Swenja Hedjal. (Tina Hartung)

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