Bei Kassel

Unfall auf A7: Porsche schleudert über Fahrbahn- Junge Frau (18) schwer verletzt

Straßenbau-Mitarbeiter und ein Straßenbau-Fahrzeug stehen auf der Autobahn.
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Bei einem Unfall auf der A7 wurde eine junge Frau (18) schwer verletzt.

Ein Porsche und ein BMW sind auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel kollidiert. Eine junge Frau hat sich bei dem Unfall schwer verletzt.

Guxhagen - Enorm viel Geduld mussten die Autofahrer haben, die am Freitag (30.10.2020) auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Melsungen und Guxhagen in Richtung Kassel unterwegs waren. Gegen 20.30 Uhr war es in der Gemarkung Guxhagen  zu einem Unfall gekommen.

Infolge des Unfalls bildete sich ein über sieben Kilometer langer Stau, der fast drei Stunden dauerte. Bei dem Unfall wurde eine 18-Jährige aus Hamburg und ein ebenfalls 18-Jähriger aus Felsberg verletzt.

Schwerer Unfall auf A7: Porsche schleudert nach Aufprall in Schutzplanke

Der 18-jährige aus Felsberg war mit dem erst zwei Monate alten hochwertigen BMW, der seinem Vater gehört, auf den Porsche einer 18-jährigen Hamburgerin aufgefahren, die ihr Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen musste. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Porsche in die rechte Schutzplanke. Dann drehte er sich einmal um die eigene Achse, bevor er über den Standstreifen und die rechte Spur schleuderte. Anschließend blieb er auf der mittleren Fahrspur stehen. 

Die schwer beschädigten Fahrzeuge, sowie Trümmerteile, verteilten sich über alle drei Fahrspuren. Auch Betriebsstoffe liefen aus den Unfallfahrzeugen aus. Die hinter den Unfallfahrzeugen folgenden Verkehrsteilnehmer konnten rechtzeitig stoppen. Der gesamte Verkehr in Richtung Nord kam zum Erliegen.

18-jährige Porschefahrerin wird schwer verletzt in eine Klinik nach Kassel gebracht

Drei Rettungswagen, Notarzt, Leitender Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst , sowie die Autobahnpolizei und mehrere Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Baunatal, die die Unfallstelle absicherten und Benzin und Öl abstreuten, kamen an die Unfallstelle. Denn: In den ersten Meldungen war von mehreren Schwerverletzten die Rede.  Der BMW-Fahrer wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Die Hamburgerin wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik nach Kassel gebracht. Nach ersten Meldungen sollen ihre Verletzungen schwer, aber nicht lebensbedrohlich, sein.

Rettungsgasse nicht ausreichend: Einsatzfahrzeuge kommen schwer durch

Die Polizei schätzt den Schaden an den beiden Fahrzeugen auf insgesamt 150.000 Euro. Beide Autos mussten von Bergungsunternehmen von der Unfallstelle weggebracht werden. Dabei hatten die Abschleppfahrzeuge an manchen Stellen Probleme durch den Stau zu kommen, denn nicht alle Verkehrsteilnehmer hatten eine ausreichende Rettungsgasse gebildet. Die Vollsperrung der A7 in Richtung Nord dauerte bis 23 Uhr an. Erst dann konnte die Vollsperrung aufgehoben werden. Es dauerte weitere 30 Minuten, bis sich der Stau aufgelöst hatte. (Helmut Wenderoth)

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