Guxhagener Karnevalisten weihten Prinzenstraße in Altenbrunslar ein

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Ein Grund zum Feiern: Kinderprinz Fiete I (von links), Prinz Dieter II und Prinzessin Christina I aus Fritzlar mit dem Guxhagener Prinzenpaar Sabine II, Manfred I und Prinzessin Kaja I vor der frisch eingeweihten „Prinzenstraße“.

Altenbrunslar / Guxhagen. Die Straße Am Schenkacker in Altenbrunslar hat jetzt einen majestätischen Beinamen. Bis zum 11. November dieses Jahres heißt sie Prinzenstraße. Denn dort wohnen Manfred I und Sabine II - das Prinzenpaar der Guxhagener Karnevalsgemeinschaft Blaue Funken.

Die Umbenennung ist eine Tradition, die die Blauen Funken bereits seit 1983 führen. In Anwesenheit der befreundeten Vereine Närrische 11 aus Fritzlar, repräsentiert durch das Fürstenpaar Christina I und Dieter II, dem Melsunger Karnevals-Club und der Röhrenfurther Karnevalsgemeinschaft installierten die Karnevalisten aus Guxhagen das neue Straßenschild. Das alte Straßenschild musste man zwar doch hängen lassen, aber das nahmen die Narren gerne in Kauf.

„Durch den Karneval haben wir viele neue Freunde gefunden.“

Für Sabine II und Manfred I, die mit bürgerlichem Namen Hecker heißen, ist die Feierlichkeit und das Amt als Prinzenpaar eine Ehre: „Für den Karneval muss man eine geborene Frohnatur sein. Wenn man dann auch noch Karnevalsprinz sein darf, dann gibt es eigentlich gar nichts schöneres“, sagt Manfred I, der seit acht Jahren bei den Blauen Funken ist. Sabine II gehört schon seit mittlerweile elf Jahren zu den Guxhagener Jecken, für sie steht vor allem das Miteinander im Vordergrund: „Durch den Karneval haben wir so viele neue Menschen kennengelernt und viele Freunde gefunden“.

Dass bei den Guxhagener Karnevalisten ein „ausländisches“ Paar gekürt wurde, immerhin gehört die Gemeinde Altenbrunslar zur Stadt Felsberg, ist nicht ganz außergewöhnlich: Schon davor waren Prinzenpaare aus gebietsfremden Gemeinden dabei, einmal gab es sogar schon ein Prinzenpaar aus dem hohen Norden, nämlich aus Dransfeld bei Göttingen. „Das Prinzenpaar repräsentiert natürlich auch den Verein bei auswärtigen Veranstaltungen. Zum Teil können das schon mal bis zu 50 Veranstaltungen pro Jahr sein“, verrät Pressesprecherin des Vereins Monika Ehrhardt-Müller. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Suche nach einem Prinzenpaar häufig etwas länger dauert.

Von Philip Nolte

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