Viele Besucher kamen

Rittergut Binsförth: Ein Hoffest für die Sinne

Eier für die Gäste: Gerhard Henkel (Mitte) verteilte gekochte Eier. Martin Trieschmann (links) und Alexander Weber (rechts) sowie die Enkelkinder von Gerhard Henkel Caroline Röhrich und Tristan ließen es sich schmecken. Fotos:  Grenzebach

Binsförth. Staunen, riechen, probieren und erfahren - zu einem Hoffest für die Sinne hatten die Familien Henkel und Berninger am Freitag aufs Rittergut eingeladen. Nach dem Festgottesdienst mit Pfarrer Bernd Knobel bummelten die Besucher über den Hof, wo es an rund 20 Markstände ein vielfältiges Angebot gab.

Bei Christhild Dietz-Zierenberg duftete es unter anderem nach Drachenblut, Mile Fleurs und Hessensonne. Sie verkaufte Badepralinen und Seifen mit solchen kuriosen Namen. Wilma Blumenstein und Ulrike Koch fanden schnell ihren Lieblingsduft. Mangolassi hatte es Ulrike Koch angetan.

Hannelore Welk hingegen hatte die Qual der Wahl am Käsestand. Kuh- oder Ziegenkäse? Mit Thymian oder Basilikum? Mild oder würzig? „Wir haben über 30 verschiedene Kuh- wie Ziegenkäse zur Auswahl“, sagte Ursula Knierim von Kirchhof aus Oberellenbach.

Friedhelm Krause, Korbmacher aus Hülsa, könnte sich vor Besuchern kaum retten. Er zeigte und erklärte, wie man Körbe flicht und nebenbei sein Werkzeug in Schuss hält.

Mehr Bilder vom Hoffest:

Hoffest auf dem Binsförther Rittergut 2014

Qual der Wahl: Hannelore Welk (links) konnte sich bei der großen Käseauswahl von Ursula Knierim kaum entscheiden.

Nicole Siebert und ihr Sohn Marc waren zum ersten Mal auf dem Hoffest. „Ich finde die Schweine am Besten hier. Es ist so interessant, was die Tiere so alles tun und wie sie sich bewegen“, sagte der Zehnjährige begeistert. Elisabeth Freitag vom Binsförther Kirchencafé hatte in der Mehrzweckhalle keine Zeit zum entspannten Schauen. „Wir haben heute über 60 Bleche Kuchen und Torten und wir verbrauchen 30 Pfund Kaffee hier“, erzählte die Binsförtherin. Harald Henkel, Sohn von Gerhard Henkel, könnte mit noch größeren Zahlen am Obst- und Gemüsezelt jonglieren. „Wir haben über eine Tonne Kartoffeln, vier Zentner Möhren, 1000 Eiern und etwa 300 Kohlköpfe parat.“

Außerdem wurden herbstliche Gestecke, verschiedene Liköre, Honig, Marmeladen, Kräuter- wie Fruchtbonbon, gestrickte Strümpfe, Tischdecken, Gemüse- und Scheuerbürsten angeboten. Ein Stand von Naturland informierte über die Ökolandwirtschaft. Und die Kinder hatten ihren Spaß beim Toben zwischen Strohballen, Kettcarfahren im Parcours, Ponyreiten und Kinderschminken.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten der Posaunenchor Binsförth/Heina und am Nachmittag „Pitti und Antjen“.

Von Christina Grenzebach

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