Silberling mit drei Songs: Felsberger meldet sich mit EP zurück

In seinem Garten: Der Felsberger Klaus Pfaff hat im vergangenen halben Jahr eine neue CD aufgenommen. Foto: linett hanefrt

Der Felsberger Klaus Pfaff meldet sich mit neuer Musik zurück. Offline heißt seine neue Mini-CD und enthält drei Songs.

„In Zeiten wie diesen, ist die Produktion eines ganzen Albums vielleicht nicht das Richtige“, findet Klaus Paff. Unsere Gesellschaft sei so kurzlebig geworden, da wolle man nicht auf ein neues Album warten, so Pfaff.

Der Musiker meint festgestellt zu haben, dass immer weniger Menschen eine CD bis zum Ende hören würden. „In kleinen Happen konsumieren die Menschen mehr“, sagt er. Im vergangenen Sommer brachte Pfaff sein Album „Zeit für Zaubertrank raus“ – einige der zehn Songs haben auf dem Streamingdienst Spotify mittlerweile 10 000 Streams. Nun also Neues. Drei Songs sind in den vergangen sechs Montane entstanden. Auch für Pfaff, der die Texte selbst schreibt, habe die Corona-Epedimie Auswirkungen auf seine musikalische Arbeit. „In den vergangenen Wochen ist der letzte Song im Homeoffice entstanden“, erzählt Pfaff. Nur zu zweit durften sie im Tonstudio arbeiten, der Masterschnitt erfolgt über E-Mail-Verkehr von zuhause aus.

Wie auch schon auf „Zeit für Zaubertrank“ sind die Lieder aus dem Leben gegriffen. „Offline“ kritisiert den Umgang mit sozialen Medien. Dass Menschen nicht mehr den Urlaub genießen können, ehe sie das perfekte Instagram-Foto geschossen haben, sei eine Kritik des Songs Offline. Der zweite Song knüpft direkt daran an. „Den Menschen fällt es schwer, sich zu bekennen“, sagt Pfaff im HNA-Gespräch. „Viel zu wenige Menschen würden noch den Mut aufbringen „’Ich liebe dich zu sagen’“, sagt er. Der dritte Song „Einfach mal ankommen“ passe genau in die Zeit. „Es geht um Entschleunigung, einfach mal nicht getrieben werden – gerade jetzt in der Corona-Zeit – so schwer es auch manchmal fällt – sollten wir mal zur Ruhe kommen“, sagt Pfaff. Ganz alleine hat Pfaff die Songs nicht aufgenommen. Mitgewirkt haben – wie auch schon bei seinem ersten Album – der Saxofonist Stefan Schramm und Produzent Roman Beilherz, der auch am Keyboard und Bass saß.

Die Mini-CD ist auf Spotify, Amazon Music und ITunes abrufbar.

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