Drei Investoren gründen neue Gesellschaft – Bau von im Mühlenfeld

In Körle werden neue Häuser mit 23 Wohnungen gebaut

Baustelle, Bagger Neubaugebiet Mühlenfeld/Riesenrain in Körle: von links Achim Erbeck, Axel Taube und Andreas Küllmer. Sie haben das Unternehmen A Hoch 3 gegründet.
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Sie bauen drei Mehrfamilienhäuser im Neubaugebiet Mühlenfeld/Riesenrain in Körle: von links Achim Erbeck, Axel Taube und Andreas Küllmer. Sie haben das Unternehmen A Hoch 3 gegründet.

Die Erschließungsarbeiten im Körler Baugebiet Mühlenfeld/Riesenrain nähern sich der finalen Phase. 38 Grundstücke erschließt die Gemeinde dort und investiert 3,3 Millionen Euro. Ende Mai sollen die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein.

Körle – Drei, die auch investieren werden, und zwar fünf Millionen Euro, sind die Körler Achim Erbeck (60), Andreas Küllmer (53) und Axel Taube (56). Mit ihrem neu gegründeten Unternehmen A hoch 3 Bau werden sie in der Mitte des Baugebiets drei Mehrfamilienhäuser errichten. Die 23 entstehenden Wohnungen werden als Eigentumswohnungen verkauft.

Allerdings: Die meisten Wohnungen sind bereits reserviert, die Kaufverträge werden in Kürze unterschrieben – und das, ohne dass über das Projekt berichtet wurde. „Ein regelrechter Selbstläufer. Alles über Mund-zu-Mund-Propaganda“, sagt Achim Erbeck. Daran sehe man, wie groß der Bedarf an Wohnraum sei. Die Käufer seien alle aus einem Umkreis von 20 Kilometern, auch Körler seien dabei. Die einen wollten selbst einziehen, andere die Eigentumswohnung weitervermieten, sagt Erbeck.

In den dreistöckigen Häusern werden je zwei 70-Quadratmeter-Appartments im Souterrain (Keller) entstehen, zwei 140-Quadratmeter-Penthouse-Wohnungen sowie je zwei 95 Quadratmeter große Wohnungen im Ober- und Erdgeschoss. Alles wird barrierefrei. Vier der 23 Wohnungen sind noch zu haben. Im Sommer 2022 sollen sie an die Eigentümer übergeben werden. „Es ist ein straffer Zeitplan“, sagt Achim Erbeck, der als Grafiker eine Werbeagentur in Sichtweite zum neuen Baugebiet betreibt. Im Juni sollen die Arbeiten für die drei baugleichen Häuser starten – diese werden allesamt von Firmen aus der Region erledigt.

Die Besonderheit der drei Gebäude ist die hohe Energieeffizienz. So werden beispielsweise statt einer normalen Kunststoff-Dämmung 36 Zentimeter dicke Wärmedämmziegel verbaut. „Wir wollen nicht, dass die Häuser in Plastik eingewickelt werden“, erklärt Erbeck. „Wir wollen es nachhaltig.“ Sicher sei auch dies ein Grund für die große Nachfrage, sagt Erbeck. Denn derzeit gebe es hohe Förderungen für den Kauf neuer energieeffizienter Immobilien.

Als die Gemeinde das Vorhaben, das Mühlenfeld als Baugebiet auszuweisen, bekannt gemacht hat, war Achim Erbeck noch einer von denen, die damit gar nicht einverstanden waren. Als Bewohner des Meisenweges ist damit sein freier Feld-Blick nämlich passé. „Als wir gemerkt haben, dass wir das Ganze nicht aufhalten können, haben wir uns entschieden, uns wenigstens kreativ daran zu beteiligen“, sagt Erbeck heute lachend. Also haben sich Küllmer, Taube und Erbeck an die Planungen gemacht und der Gemeinde eingereicht.

Die drei kennen sich im Bausektor aus. Erbeck hat vor der Gründung seiner Agentur eine Ausbildung zum Bauzeichner gemacht, Küllmer ist Bauunternehmer (Kilian Bau, Körle), Axel Taube als Geschäftsführer der Wolfgang Taube GmbH im Trockenbau tätig.

Die drei Häuser in Körle soll für A hoch 3 das erste Bauprojekt werden. „Das wird unser Referenzprojekt“, sagt Taube. Deshalb sei es auch so wichtig, dass das richtig gut würde. Andere Projekte in der Region seien bereits in Aussicht. (Von Carolin Hartung)

So werden die Häuser aussehen: Dreistöckig und mit bestem Blick ins Fuldatal.

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