Großformate sind im Trend

Körler Firma Schmoll ist Spezialist für Fliesen

Großformat ist im Trend: Bettina Schmoll-Reinbold zeigt eine großformatige Fliese.
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Großformat ist im Trend: Bettina Schmoll-Reinbold zeigt eine großformatige Fliese.

Wenn es um Fliesen geht, ist Bettina Schmoll-Reinbold in ihrem Element. Seit 2005 führt sie mit Ehemann Thomas die Firma Fliesen Schmoll in Körle-Lobenhausen. Das Unternehmen bietet das komplette Spektrum von Fliesen und Natursteinen für den Innen- und Außenbereich sowie Badmöbel an und verlegt wird auch.

Lobenhausen – „In Lobenhausen zeigen wir auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche die komplette Bandbreite von der kleinsten Mosaikfliese bis zu Großformatfliesen mit einer Kantenlänge von ein mal drei Metern“, sagt Bettina Schmoll-Reinbold. In den Musterräumen könne der Kunde erleben, wie sich die Fliesen anfühlten und welche Raumwirkung sie erzeugten.

Etwas mehr als die Hälfte der verkauften Fliesen werde von den Fliesenlegern der Firma auch eingebaut. Die Fliesenlegermeister Thomas Reinbold und Achim Hellwig sind die technischen Leiter des Verlegebetriebes.

Ein Großauftrag war die Neugestaltung der Saunawelt in der Kurhessentherme Kassel. Fast zwei Jahre dauerten die Arbeiten, die Anfang 2019 abgeschlossen wurden. Aber auch kleinere Aufträge werden angenommen. Habe beispielsweise eine Kunde Reparaturbedarf wegen eines Wasserschadens, versuche man auch dort, kurzfristig zu helfen, sagt Schmoll-Reinbold.

Etwa 30 Mitarbeiter gehören zur Firma, die sich je zur Hälfte auf Verkauf und Verlegebetrieb aufteilen. Aktuell gibt es zwei Auszubildende.

Auch Dirk Gröbner aus Guxhagen absolvierte seine Lehrzeit bei der Firma. Das indes schon 1976, seitdem arbeitet er mit einer kurzen Unterbrechung im Unternehmen.

„Die Arbeit ist interessant und abwechselungsreich“ sagt er, „meine Sache ist der Verkauf.“ Der Kontakt mit den Kunden mache ihm einfach Spaß. Das Tragen der Maske in Zeiten von Corona schränke die Kommunikation etwas ein, sei aber unerlässlich und auch die Kunden würden sich gut an die Hygieneregeln halten.

Auch auf das Fliesengeschäft hat die Pandemie Auswirkungen. „Viele unserer Lieferanten sitzen in Norditalien und Spanien“, erklärt Bettina Schmoll-Reinbold. So habe es Lieferengpässe gegeben, weil Firmen und Grenzen vorübergehend geschlossen waren. Aber das habe sich alles wieder eingespielt. „In Lobenhausen hatten wir Tage ohne Kundenbesuch“, sagt die Geschäftsführerin. Kurzarbeit habe man aber nicht angemeldet. „Wir haben die Zeit genutzt, um den Ausstellungsraum auf den Stand zu bringen und das Verlegegeschäft ist durchgelaufen“, erklärt sie. Jetzt hoffe man auf eine Normalisierung. (Rolf Färber)

Er kennt sich aus mit Fliesen: Mitarbeiter Dirk Gröbner aus Guxhagen.

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