Endspurt für neue Kinderkrippe in Körle: Eröffnung am 14. September

Wo jetzt Schutt liegt, soll es bald eine Terrasse und eine Rasenfläche geben: von links Manfred Zenker vom Bauamt der Gemeinde, Bauingenieur Horst Best und Bürgermeister Mario Gerhold besichtigen die Baustelle für das neue Kita-Gebäude. Fotos: Féaux de Lacroix

Körle. Der Countdown läuft: Am 14. September sollen die ersten Kinder in das neue Kita-Gebäude für unter Dreijährige in Körle einziehen. Wir beantworten Fragen rund um den Neubau.

Was muss bis zur Eröffnung des neuen Gebäudes noch gemacht werden? 

Die Innenwände müssen gestrichen und Bodenbeläge verlegt werden. Auch die Türen in den Innenräumen fehlen noch. Außerdem müssen Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen installiert werden. Vor dem Gebäude sollen eine Terrasse und eine Rasenfläche mit Umzäunung angelegt werden. „Die Spielgeräte für den Außenbereich werden aber erst Anfang 2016 geliefert und montiert“, sagt Manfred Zenker vom Bauamt der Gemeinde.

Was kostet der Neubau in der Ortsmitte? 

Veranschlagt sind 825 000 Euro für die Kita und 300 000 Euro für das Obergeschoss, in das eine Arztpraxis einziehen soll. Ob das eingehalten werden kann, sei aber noch nicht klar, sagt Bürgermeister Mario Gerhold. Es habe auf die Ausschreibung hin nur wenige Angebote von Baufirmen gegeben - und bei geringem Angebot stiegen die Preise. Die Gemeinde erhält für den Neubau einen Zuschuss vom Bund in Höhe von 300 000 Euro.

Wieviele Kinder ziehen bei der Eröffnung am 14. September in die neue Kita? 

Vorerst werden es fünf Kinder unter drei Jahren sein - diese werden derzeit im Kindergarten Pfiffikus betreut und ziehen dann ins neue Gebäude um. „Es gibt aber weitere Anmeldungen“, sagt Gerhold, „wir gehen davon aus, dass die erste Gruppe bis zum Sommer 2016 voll sein wird und wir dann die zweite Gruppe aufmachen.“ Insgesamt sollen bis zu 24 Kinder unter drei Jahren im Neubau betreut werden.

Wann zieht die Arztpraxis in den Neubau um? 

Das steht laut Gerhold noch nicht fest. Die Arztpraxis, die derzeit noch über der Apotheke an der Guxhagener Straße angesiedelt ist, habe noch Mietbindung an die bisherigen Räume - daher gebe es noch keinen festen Zeitpunkt für den Umzug.

Wie geht es auf dem Gelände in der Ortsmitte weiter?

Mit der weiteren Umgestaltung werde man sich Ende 2015, Anfang 2016 auseinandersetzen, kündigt Gerhold an. Die Gemeinde will Fördergeld aus dem Dorferneuerungsprogramm beantragen - das müsse aber noch 2016 erfolgen, sagt Gerhold. Ein Entwurf des Architekten Wilmar Rüttger sieht vor, dass auf der Fläche weitere Neubauten entstehen: Die VR-Bank soll dort einziehen, ihr bisheriges Gebäude abgerissen werden. Allerdings habe die Bank auch noch andere Optionen für einen Umzug innerhalb Körles, sagt Gerhold. Auch die Apotheke könnte in die Ortsmitte umziehen. Voraussetzung wäre aber, dass sich ein Käufer für die Alte Schule findet, in dem die Apotheke sich derzeit befindet. Dieses Gebäude gehört dem Inhaber der Apotheke.

Wie soll die neue Kita heißen? 

Die Bewohner Körles können mit darüber entscheiden, wie die neue Kindertagesstätte heißen soll. Namensvorschläge können bis Freitag, 28. August per E-Mail an bgm@koerle.de oder telefonisch unter Tel. 05665/94980 abgegeben werden. Die Liste der Vorschläge wird dann zur Abstimmung auf der Internetseite der Gemeinde www.koerle.de veröffentlicht.

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