Fünf Stunden Show beim Karneval in Körle

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Sie tanzen wie die Großen: Die sportlichen Mädchen der Minigarde.

Körle. Es war eine Tanz-Gala, die Körle noch nicht erlebt hatte: 500 Besucher waren der Einladung des Carneval-Clubs Empfershausen gefolgt und in die Berglandhalle gekommen.

Ihnen wurde ein knapp fünfstündiges Programm geboten. Zahlreiche Abordnungen von Karnevalsvereinen aus ganz Nordhessen waren erschienen, teilweise mit ihren Prinzenpaaren. Sitzungspräsident Joachim Schütz führte durch das Programm.

Den Anfang machte Juniorenmariechen Anna Meyer mit ihrem „Tribute to Michael Jackson“. Als die neun Spinnen und Geister der Kindergarde den Gästen das Fürchten lehrten, gab es Beifallsstürme im Saal.

Die Jugendgarde des Melsunger Karneval Clubs begeisterte mit einem sehr akrobatischen Tanz. Dann wirbelte Seniorenmariechen Jessica Jacob wie ein Gummiball über die Bühne. Als einziger Büttenredner des Abends trat der eingebildete Kranke Michael Wiegand vom Borkener Carnevalclub auf.

Tanz für die Freiheit: Die Multitools fordern Freiheit für Dschinni.

Erstmals seit Jahren trat wieder die Jugendgarde auf. Die elf Mädchen hatten erst ein halbes Jahr lang trainiert und legten einen Superauftritt auf die Bühne. Der Live-Gesang von Svenja Holl war ein weiterer Programmhöhepunkt. Besonders ihr Duett mit Sitzungspräsident Joachim Schütz zu „Warum hast du nicht nein gesagt“ begeisterte. Die Ranzengarde führte Andrea Berg auf die Bühne. Die sechs Damen traten in diesem Jahr erstmals wieder öffentlich auf. Es folgte die Multigarde, die aus Junioren- und Seniorengarden der Vorjahre gebildet hat.

Die Crazy Kids führten auf der Bühne tänzerisch die Wandlung einer in ihrer Gruppe ausgestoßenen Außenseiterin zum gefeierten Stars auf. Ihnen folgte der Sänger der Band Madison, Sven, der eine Persiflage auf Elvis Presley sehr gelungen darbot.

Fünf Stunden Show beim Karneval in Körle

Die Musketierweiber wussten, dass der Teufel den Schnaps gemacht hat. Ihnen folgte Seniorenmariechen Leonie, deren Knochengerüst aus Gummi zu bestehen schien. Die Stadtgarde mit Tanzmariechen Miriam Brandau zeigte einen Rückblick auf ihre bisherigen Auftritte. Dann wirbelte Carolin Röhl gesanglich über die Bühne. Sie zeigte eine tolle Performance. Aus Röhrenfurth waren die blutrünstigen Vampire Sandra Steinert und Stefan Weber gekommen und entführten in Draculas Reich. Mit den Multitoons präsentierte sich eine ganz neue Truppe.

Xylophonist Dirk Scheffel zeigte, dass er Rhythmus im Blut hat. Mit dem Männerballett ging’s tänzerisch auf die Grüne Insel. Zum großen Finale kamen alle Aktiven unter dem tosendem Applaus auf die Bühne.

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