Wahl am 24. September gleichzeitig zur Bundestagswahl

Mario Gerhold will Bürgermeister von Körle bleiben

Würde nochmal antreten: Körles Bürgermeister Mario Gerhold möchte Rathauschef bleiben und sich wieder zur Wahl stellen. Archivfoto: Dewert

Körle. Mario Gerhold (46) will Bürgermeister von Körle bleiben und sich für die Wahl am 24. September wieder als Kandidat zur Verfügung stellen. Einen Gegenkandidaten gibt es derzeit noch nicht.

Den Wahltag haben die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Montag festgelegt. Sie findet gleichzeitig mit der Bundestagswahl statt. Gerholds Amtszeit endet am 31. Januar.

Für den Rathauschef, der schon seit dem Jahr 1999 an der Spitze der Verwaltung steht, wäre es die vierte Amtszeit. „Mir macht der Job nach wie vor Spaß und die Ideen sind mir noch lange nicht ausgegangen“, sagte Gerhold im Anschluss der Sitzung im HNA-Gespräch. Die Nominierung der SPD für einen Bürgermeisterkandidaten stehe allerdings noch aus.

Die CDU-Fraktion habe bisher noch niemanden aus den eigenen Reihen, der sich als Kandidat aufstellen lassen würde, sagte Fraktionsvorsitzender Michael Greiner auf Anfrage. „Als Demokraten würden wir es begrüßen, wenn sich weitere Kandidaten zur Wahl stellen würden.“ Ob die CDU einen Kandidaten unterstützen wird, „werden wir erst später entscheiden“. Durch die Zusammenlegung mit der Bundestagswahl sei wegen der zu erwartenden höheren Wahlbeteiligung die Voraussetzung bei der Wahl eine ganz andere.

Wenn sich ein Gegenkandidat finden würde, „fände ich das eigentlich gut, weil das mehr Spannung in die Sache bringen würde“, sagte Gerhold, der am Freitag 47 Jahre alt wird. Ein Wahlkampf könne sich schließlich auch zu einem Ideenwettbewerb entwickeln.

Sein größter Wunsch sei die Aufstellung eines Gegenkandidaten aber nicht. „Heulen würde ich nicht, wenn es keinen anderen Kandidaten gäbe“, sagte Gerhold. Denn er wisse auch, dass eine Investition wie der Neubau der Feuerwehr für 1,9 Millionen Euro von Teilen der Einwohner skeptisch gesehen würde.

Besonders am Herzen liege Gerhold die Entwicklung des VR-Geländes in der Ortsmitte. „Gerade in einer kleinen Gemeinde wie Körle muss man daran arbeiten, dass solche Projekte auch realisiert werden.“

Dass ihm die Arbeit als Bürgermeister nach wie vor Spaß bereite, liege vornehmlich auch an der guten Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung. „Wir arbeiten hier immer konstruktiv und kollegial. Dass man nicht immer einer Meinung ist, gehört dazu.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.