Körle investiert in Radweg und Flüchtlingsheim

Körle. Die Gemeinde Körle kann 2016 mit einem ausgeglichenen Haushalt rechnen - das kündigte Bürgermeister Mario Gerhold bei der Vorstellung des Haushaltsplanentwurfs in der Gemeindevertretersitzung am Montagabend an.

Die wichtigsten Zahlen zum Haushalt im Überblick:

1349 Euro wird die Pro-Kopf-Verschuldung zum Jahresende 2016 betragen - 25 Euro weniger als zu Jahresbeginn.

2,429 Millionen Euro Steuern nimmt die Gemeinde Körle 2016 ein. Davon entfällt der Löwenanteil mit 1,66 Millionen Euro auf die Einkommenssteuer.

25 820 Euro - so hoch wird der Haushaltsüberschuss voraussichtlich ausfallen. Zwar liegen die Aufwendungen mit 5,369 Millionen Euro höher als die ordentlichen Erträge von 5,229 Millionen Euro. Dank außerordentlicher Erträge - so hofft die Gemeinde auf Einnahmen von 150 000 Euro durch den Verkauf eines Gebäudes am Buchenhain - gibt es letztlich aber doch einen Überschuss.

Die Investitionen

Das sind die größten Investitionen: 

25 000 Euro sollen in die Ausstattung des nächsten Gruppenraumes in der neuen Kindertagesstätte Pusteblümchen fließen. Im zweiten Halbjahr 2016 soll dort eine zweite Gruppe eröffnen.

30 000 Euro sind zusätzlich für den Ausbau der Arztpraxis im Obergeschoss des Kitagebäudes vorgesehen. Ursprünglich war eine Investition von 300 000 Euro angedacht. Der Bürgermeister hatte aber bereits vor einigen Monaten angedeutet, dass nicht klar sei, ob diese Kosten eingehalten werden könnten. Ziel sei, dass die Räume ab Herbst 2016 als Arztpraxis genutzt werden können, sagte Gerhold.

40 000 Euro fallen im kommenden Jahr für Arbeiten am Hochbehälter an. In den kommenden Jahren werden die Arbeiten fortgesetzt, insgesamt werden dafür 216 000 Euro investiert.

80 000 Euro will die Gemeinde für den Kauf eines Gebäudes ausgeben, in dem Flüchtlinge untergebracht werden sollen.

100 000 Euro sind für den Bau eines Radwegs zwischen Körle und Empfershausen eingeplant. Dank Landeszuschüssen wird die Gemeinde aber nur 20 000 Euro davon selbst tragen müssen.

172 250 Euro fließen in den Grunderwerb im Baugebiet Kitzwinkel.

600 000 Euro wird die Gemeinde Körle insgesamt investieren.

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