Körle: Wohnungsbrand entpuppte sich als angebranntes Essen

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Körle. Große Aufregung herrschte am Ostersonntag bei den Bewohnern eines von mehreren Familien bewohnten Fachwerkhauses an der Nürnberger Straße in Körle.

Kurz nach 16.30 Uhr hörten sie aus einer Wohnung das laute Piepsen der Rauchwarnmelder. Auf das laute Klopfen der Mitbewohner hin meldete sich der Bewohner nicht. Allerdings war starker Rauchgeruch im Treppenhaus wahrnehmbar. Die Nachbarn alarmierten daraufhin die Feuerwehr.

Als die ersten Einsatzkräfte gemeinsam mit der Polizei die verrauchte Wohnung betraten, stellten sie fest, dass der Mann eingeschlafen war und die auf dem Herd kochenden Nudeln vergessen hatte. Die Feuerwehrleute brachten den Mann sofort ins Freie. Er wurde vor Ort im Rettungswagen ambulant vom Notarzt aus Melsungen untersucht, um eine Rauchgasvergiftung auszuschließen.

Die Feuerwehrleute aus Körle brachten den qualmenden Topf aus der Küche und bliesen mit einem Druckbelüfter den stinkenden Rauch aus der Wohnung. Außer dem verbrannten Topf entstand nach Angaben der Feuerwehr kein weiterer Schaden. Das Haus bleibt bewohnbar.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Körle, Wagenfurth und Empfershausen mit insgesamt 35 Einsatzkräften, unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn. Die ebenfalls alarmierten Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren aus Melsungen und Guxhagen, die auch bereits mit mehreren Einsatzfahrzeugen auf den Weg nach Körle waren, konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen und auf halber Strecke umkehren und wieder zu ihren Standorten zurückfahren. Auch vier Helfer des DRK Körle waren an der Einsatzstelle.

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