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Körler Gemeindevertreter einigen sich auf Grenzen für Dorferneuerung

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Von: William-Samir Abu El-Qumssan

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Körle Grafik Fördergebiet
Dieses Gebiet in Körle soll von dem Förderprogramm profitieren. © HNA-Grafik

Im Dorferneuerungsplan der Gemeinde Körle ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft: Die Gemeindevertreter haben jüngst die Abgrenzung des Fördergebietes verabschiedet.

Körle – Nun ist klar, welche Bereiche in Körle von dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) Körle 2030 profitieren: Die Gemeindevertreter haben sich auf ein Gebiet geeinigt.

Das ISEK sieht eine Beschreibung der Stärken und Schwächen der Gemeinde vor. Daraus entsteht ein Konzept mit Entwicklungszielen. Die dafür nötige Eingrenzung ist nun beschlossene Sache.

Die CDU-Fraktion hob die hohe Beteiligung der Körler Einwohner bei der Erstellung des Fördergebietes hervor. Fraktionsvorsitzender Michael Greiner freut es sehr, dass einige Sportflächen und die Berglandhalle noch mit in das Gebiet eingeschlossen wurden. Vereine seien wichtig für die Entwicklung der Gemeinde. Der ausgearbeitete Plan sei genau das, was die Gemeinde Körle brauche.

Die SPD-Fraktion stimmte der Grenzziehung ebenfalls zu. Michael Oetzel, Fraktionsvorsitzender der SPD, sagte aber auch, dass Unstimmigkeiten wegen einzelner Gebäude immer noch aufkommen könnten. Für das abgesteckte Gebiet habe die Gemeinde aber „einen bunten Strauß an Ideen parat“.

Zudem waren sich die Gemeindevertreter einig, dass bei dem Städtebauförderprogramm die Priorisierung der Projekte bei der Gemeinde Körle liege.

Ein Projekt im Sinne des Förderprogramms hat die Gemeinde im selben Zug bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung auf den Weg gebracht: Die Gemeinde kauft eine Teilfläche des Gebäudes an der Nürnberger Straße und baut diese um. In das Gebäude soll ein Hörgeräte-Akustiker kommen, um die Dorfmitte noch attraktiver zu gestalten, sagt Körles Bürgermeister Mario Gerhold. Die CDU-Fraktion sieht darin ein Geschäft, das Zukunft hat. Für das Vorhaben nimmt die Gemeinde 375 000 Euro in die Hand.

In diesem Zuge soll auch die Bücherei vom Sonnenhang in das Gebäude ziehen und diese barrierefrei zugänglich machen. Die Körler SPD sieht darin eine deutliche Bereicherung für das Angebot in Körle.

Im Erdgeschoss des Hauses befand sich bis 2015 ein Tegut-Markt, stand danach aber leer. In den anderen Teil des Hauses zog 2021 der Getränkemarkt Getränkehütte ein. Für die Restfläche haben Eigentümer und Gemeinde mit dem Hörgeräte-Akustiker nun eine Lösung gefunden. Fotos: (William Abu El-Qumssan)

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