Bau kostete 156.000 Euro 

Neuer Radweg zwischen Körle und Empfershausen wurde eröffnet 

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Freuen sich über die neue Anbindung an Körle: Nina (von links), Fine, Nicole und Daniel Grögler aus Empfershausen auf dem neuen Radweg. 

Körle/Empfershausen. Ab sofort kann man durchs idyllische Mülmischtal von Empfershausen nach Körle fahren. Dutzende Anwohner und Radsportbegeisterte kamen am Sonntag zusammen, um die Einweihung des neuen Fahrradweges zu feiern.

Bratwurst, Getränke und Blasmusik gab es dazu am neuen Rastplatz, der sich kurz vor der ICE-Brücke Richtung Empfershausen befindet. Zu diesem gehört ein hölzerner Unterstand, der auf eine Initiative der Industriegewerkschaft BCE zurückgeht und an den verstorbenen Vorsitzenden Hans Schweinsberg erinnern soll. Über die Mülmisch führt nun eine Stahlbrücke.

Das Projekt sei vor allem durch die enge Zusammenarbeit von Grundstückseigentümern und Gemeindemitarbeitern möglich gemacht worden, lobte Ralf Buschbeck, Ortsvorsteher von Empfershausen.

Eigentlich wollte man den Radweg schon früher realisieren, dafür fehlte aber das Geld: Schon im Jahr 2013 entstanden die ersten Pläne, unter anderem fand eine Begehung der möglichen Streckenführung statt. Am Ende des Sommers vergangenen Jahres begannen dann die Bauarbeiten. „Die Finanzierung ist uns erst durch das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) gelungen“, erklärte Bürgermeister Mario Gerhold. Insgesamt 156.000 Euro wurden in das Projekt investiert, davon stammen 100.000 Euro aus dem KIP. Auch die Planung und Umsetzung sei nicht ganz einfach gewesen: Der Radweg, der in Körle am Mühlenweg beginnt, hätte auch gänzlich entlang der Mülmisch führen können. Da aber der letzte Abschnitt stark mit Sträuchern und Bäumen zugewachsen ist, entschied man sich dazu, den letzten Kilometer ab der ICE-Brücke auf die Landstraße zu führen.

Für die Zukunft sei geplant, parallel der Landstraße den Fahrradweg fortzuführen. Das sei aber nur sinnvoll, wenn die Landstraße saniert werde. Das wünschen sich auch die Anwohner: Daniel Grögler aus Empfershausen freut sich zwar über die neue Strecke, sieht aber die vollständige Anbindung als Notwendigkeit. „Außerdem muss bald auch noch der Belag für die Strecke fertiggemacht werden – zum Teil ist es noch recht matschig“, sagte Grögler. Bisher ist nur ein Teil der Strecke mit Kalkschotter bedeckt.

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