Spiele jetzt mit LED-Flutlicht

Premiere auf saniertem Platz: Erneuerung der Körler Sportanlage jetzt abgeschlossen

Bei der Einweihung der neuen Sportanlage: von links Bürgermeister Mario Gerhold , Vorstandsmitglied FC Körle Sascha Frick, Jörg-Thomas Görl, Sportkoordinator Schwalm-Eder-Kreis, Hannah Puntschuh (ehemalige und während der Bauzeit zuständige Mitarbeiterin im Bauamt der Gemeinde Körle), Sportkreisvorsitzender Ulrich Manthei, Joachim Gerlach (Bauamt Körle), Marco Kraß (stv. Vorsitzender FC Körle), Lutz Erbeck (Vorsitzender FC Körle), Manfred Ebenhöh (Sponsor), Gerhard Kubitschko (Kreisfußballwart).
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Bei der Einweihung der neuen Sportanlage: von links Bürgermeister Mario Gerhold , Vorstandsmitglied FC Körle Sascha Frick, Jörg-Thomas Görl, Sportkoordinator Schwalm-Eder-Kreis, Hannah Puntschuh (ehemalige und während der Bauzeit zuständige Mitarbeiterin im Bauamt der Gemeinde Körle), Sportkreisvorsitzender Ulrich Manthei, Joachim Gerlach (Bauamt Körle), Marco Kraß (stv. Vorsitzender FC Körle), Lutz Erbeck (Vorsitzender FC Körle), Manfred Ebenhöh (Sponsor), Gerhard Kubitschko (Kreisfußballwart).

Die Umgestaltung und Erneuerung der Sportanlage des FC Körle 69 ist fertig. Die Schwarzwaldkampfbahn an der Empfershäuser Straße wurde rundumerneuert.

Körle – Mit großer Freude gaben Vereinsvorsitzender Lutz Erbeck und sein Stellvertreter Marco Kraß vor dem Pokalspiel gegen den TSV Mengsberg die Fertigstellung bekannt. Allerdings brachte das Spiel unter der neuen LED-Flutlichtanlage den Körlern kein Glück.

Sie verloren bei der Flutlichtpremiere das Viertelfinale im Kreispokal mit 1:4.

Vor den Gästen, unter ihnen Bürgermeister Mario Gerhold, Sportkreisvorsitzender Ulrich Manthei (Guxhagen), Kreisfußballwart Gerald Kubitschko (Schwalmstadt) und der Sportbeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises Jörg-Thomas Görl (Melsungen), gingen die beiden Vereinsvorsitzenden auf die umfangreichen Arbeiten der vergangenen Monate ein. Die Arbeiten begannen bereits im März.

Der Rasenplatz wurde regeneriert und die Spielfläche verschoben. Nachhaltigkeit und Einsparungen gibt es durch die Umstellung der Flutlichtanlage auf LED-Lampen. Dadurch kann der bisherige Stromverbrauch um bis zu 60 Prozent reduziert werden. Neu ist die elektronische Anzeigentafel, die den Spielstand und die Spielzeit anzeigt. Die meisten Eigenleistungen durch Mitglieder und Helfer erforderte die Bewässerungsanlage für den Platz. Alle zwölf Meter sind auf dem Platz die Leitungen für die Sprüher verlegt. Nicht alle Arbeiten konnten wegen des steinigen Untergrundes mit einer Fräse ausgeführt werden. Der größte Teil der nötigen Gräben wurde in Handarbeit ausgehoben. Durch die vielen Regenfälle wurde auch das Verfüllen der Gräben wieder zu einer anstrengenden Handarbeit. Da waren sehr oft die rund 300 Vereinsmitglieder gefordert. Sie haben mit über 100 Stunden großen Anteil am Gelingen des Projekts und erarbeiteten Eigenleistungen im Wert von mehr als 24 000 Euro. Insgesamt wurden 120 000 Euro investiert. Zu den Eigenleistungen und den Vereinsmitteln in Höhe von 8000 Euro kamen Zuschüsse von der Gemeinde Körle von 15 400 Euro, vom Schwalm-Eder-Kreis 15 410 Euro, 5000 Euro vom Landessportbund, 15 225 Euro vom Bund und 37 000 Euro vom Land Hessen.

Kraß betonte, dass durch die gemeinsame Arbeit auch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein gestärkt worden sei. „Solche Arbeiten schweißen zusammen.“

Gerhold bezeichnete es als einen Meilenstein in der erfolgreichen Geschichte der Fußballer. (Helmut Wenderoth)

Nach 20 Minuten zeigt die neue elektronische Anzeigentafel noch 0:0, doch dies soll sich bis Spielende ändern. Die Körler verloren 1:4.

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