Adventskranz in Flammen

Rauchmelder rettet Familie in Lobenhausen

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Lobenhausen. Einem Rauchwarnmelder ist es zu verdanken, dass sich eine Familie aus dem Körler Ortsteil Lobenhausen am zweiten Weihnachtstag rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte.

Der 58-jährige Hausbesitzer wurde kurz vor ein Uhr durch den lauten Alarmton des Warnmelders auf einen lichterloh brennenden Adventskranz im Flur des von fünf Personen bewohnten Hauses an der Straße zum Freitagsbach aufmerksam. Er warnte seine Mitbewohner. Anschließend versuchte die Gruppe, das Feuer mit Wasser und Feuerlöschern selbst zu löschen.

Gleichzeitig alarmierte die Frau des 58-Jährigen die Feuerwehr. Innerhalb weniger Minuten waren 52 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Körle, Wagenfurth, Empfershausen, Melsungen und Guxhagen, sowie das DRK Körle-Guxhagen mit vier Helfern an der Einsatzstelle in dem Körler Ortsteil.

Die Hausbewohner hatten den brennenden Adventskranz zu diesen Zeitpunkt bereits auf den Hof geworfen. Dort löschten ihn die Einsatzkräfte endgültig. Anschließend gingen die Feuerwehrleute, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, in das stark verqualmte Gebäude, um mit einer Wärmebildkamera Wände und Decken auf versteckte Glutnester abzusuchen.

Die Wände des Flurs wurden durch den Brand stark verrußt, teilweise war der Putz durch die starke Hitze heruntergebrochen. Mit einem Hochdrucklüfter bliesen die Feuerwehrleute den Rauch aus dem Gebäude.

Bei den Löschversuchen zog sich der Hausbesitzer eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen zu. Er wurde zu Beobachtung in die Asklepios-Klinik nach Melsungen gebracht. Laut Polizei geriet der Adventskranz in Brand, weil die Kerzen nicht rechtzeitig ausgepustet wurden. Die Beamten schätzen den Schaden im Gebäude auf etwa 5000 Euro. (zot)

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