Stützwand zur Fulda ist fertig

Sperrung der B83 noch bis Mitte Dezember: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

Die Baustelle in Höhe Grebenau, von links oben im Uhrzeigersinn: der angeschnittene Hang zur Bahn, der noch zu überbrückende Höhenunterschied zur Straße in Richtung Körle, Montagearbeiten am Entwässerungssystem mit von links Angelo Eira und Sylvester Oschmann sowie Steine und Rohre mit der neuen Fuldabrücke im Hintergrund. Fotos: Grugel

Guxhagen/Körle. Seit Pfingsten geht auf der Bundesstraße 83 in Höhe Grebenau nichts mehr: Dort baut Hessen Mobil die Verbindungsstraße zwischen Guxhagen und Körle um. Dafür zahlt der Bund 1,4 Mio. Euro.

Die Umbauarbeiten auf dem 445 Meter langen Straßenabschnitt liegen im Zeitplan, erklärte Hessen Mobil-Sprecher Horst Sinemus. Zurzeit seien die Unternehmen damit beschäftigt, das Entwässerungs- und Kanalnetz zu verlegen. Mitte Dezember werde die Straße für den Verkehr freigegeben.

Dann ist Schluss mit den weiträumigen Umleitungen, die Autofahrer aus Körle und Guxhagen seit Monaten hinnehmen müssen.

In den nächsten Wochen werden sich die Bauarbeiten auf das Ausgleichen von erheblichen Höhenunterschieden konzentrieren. Ziel ist es, die Talfahrt von Guxhagen aus abzuflachen und die für 2,5 Mio. Euro neu gebaute Fuldabrücke nach Grebenau an die Straße anzubinden. Teilweise wird die Straße dabei bis zu 1,80 Meter angehoben. Dazu werden Steinerde, Schotter und andere Materialien aufgeschüttet und verpresst. Außerdem wird die Fahrbahn in Richtung Körle von jetzt 5,50 auf 6,50 Meter verbreitert. Autofahrer werden damit künftig von der neuen Brücke aus die B83 beim Einfädeln in den Verkehr besser einsehen können, erklärte Sinemus.

Fertig ist die neue Stützwand zur Fulda. Die Betonwand ist laut Sinemus 134 Meter lang und - ab der Oberkante vom Fundament gemessen - zwischen 2,80 und 3,70 Meter hoch. Zurzeit kann man sowohl auf der Mauer als auch neben der Wand und am Fluss entlang spazieren gehen. Ein Uferweg für Fußgänger ist dort aber nicht in Planung.

Um Platz für die breitere Straße zu gewinnen, haben die Bauunternehmen auch den Hang zur Bahn am Fuß angeschnitten. Der Hang wird nun mit einer Mauer aus Gitter-Steinen gesichert, erläuterte Sylvester Oschmann auf der Baustelle das weitere Vorgehen. (lgr)

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