Grundstücke sollen im Frühjahr an Käufer übergeben werden

Startschuss im neuen Baugebiet in Körle

Freuen sich über den Start der Erschließungsarbeiten: von links Günter Gunkel (Schachtmeister, Emmeluth), Thorsten Rennebohm und Klaus Döhne (Büro IWV aus Baunatal), Joachim Gerlach (Bauamt Gemeinde Körle), Kai und Volker Emmeluth (Emmeluth), Mario Gerhold (Bürgermeister) und Jens Thomae (Bauleiter Emmeluth).
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Freuen sich über den Start der Erschließungsarbeiten: von links Günter Gunkel (Schachtmeister, Emmeluth), Thorsten Rennebohm und Klaus Döhne (Büro IWV aus Baunatal), Joachim Gerlach (Bauamt Gemeinde Körle), Kai und Volker Emmeluth (Emmeluth), Mario Gerhold (Bürgermeister) und Jens Thomae (Bauleiter Emmeluth).

Im neuen Körler Baugebiet Mühlenfeld/Riesenrain geht es jetzt so richtig zur Sache. Die Bauarbeiten für die Erschließung sind gestartet.

Körle - Die Firma Emmeluth aus Kassel übernimmt die Erschließungsarbeiten. 35 Grundstücke entstehen zwischen Meisenweg und der Straße Am Sportplatz. Im Frühjahr kommenden Jahres sollen die Grundstücke als Bauland an die Käufer übergeben werden. Trotz gestiegener Grundstückspreise habe man keinerlei Probleme, die Grundstücke zu verkaufen, sagt Bürgermeister Mario Gerhold. Der Quadratmeterpreis wurde in der Gemeindevertretersitzung im Juli auf 135 Euro festgelegt, für manche Grundstücke soll er sogar bei 160 Euro liegen. Zum Vergleich: Im Baugebiet Kitzwinkel kostete der Quadratmeter inklusive dem Straßenendausbau noch 95 Euro.

Die Nachfrage nach den Grundstücken übersteigt das Angebot erheblich. 108 Interessenten gibt es. Mehr als die Hälfte davon kommt aus der Stadt oder dem Landkreis Kassel. Ein knappes Viertel kommt aus Körle direkt, weitere 23 Interessenten aus anderen Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis.

Einige wenige Bauinteressenten stammen aus weiter entfernt liegenden Orten wie beispielsweise Göttingen, Friedberg oder Frankfurt.

Die Gemeinde Körle investiert mehr als drei Millionen Euro in das neue Baugebiet.

Dass die Ausweisung des Gebiets ungewöhnlich schnell vonstatten ging, hängt insbesondere mit dem Baugebiet Kitzwinkel zusammen. Dort war ein dritter Bauabschnitt geplant, für den es auch Dutzende Bauinteressenten gab. Wegen möglicher Geruchsbelastung durch naheliegende landwirtschaftliche Betriebe, beschlossen die Gemeindevertreter im November 2018 allerdings, von der Erschließung eines dritten Bauabschnitts abzusehen. Um der großen Nachfrage nach Baugrundstücken nachzukommen, suchte die Gemeinde nach adäquaten Alternativen.

Bereits fünf Monate später wurden die Alternativflächen in einer Bürgerversammlung vorgestellt.

Von Carolin Hartung

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