Von der Wasserversorgung abgeschnitten 

Ursache war ein Rohrbruch: In Körle kam kein Wasser aus der Leitung

Körle. Keine Dusche, kein Kaffee: Für viele Körler war es ein ungemütlicher Mittwochmorgen – denn es kam kein oder nur sehr wenig Wasser aus der Leitung.

Der Grund war ein Wasserrohrbruch im Lindenweg, erklärte Bürgermeister Mario Gerhold auf Anfrage.

Die Ursache

An den Wasserbehältern finden derzeit Sanierungsarbeiten statt. Deshalb ist einer der beiden Behälter, die insgesamt etwa 400 Kubikmeter (400.000 Liter) Wasser fassen, im Moment nur zur Hälfte gefüllt. Normalerweise wirke sich das nicht auf die Wasserversorgung der Haushalte aus, sagt Gerhold. Aber dann kam der Wasserrohrbruch dazu. 80 bis 100 Kubikmeter Wasser flossen dadurch ab – diese Lücke konnte durch den niedrigen Wasserstand im Behälter dann nicht aufgefangen werden.

Die Auswirkungen

Aufgrund des niedrigen Wasserstands im Behälter gab es am Mittwochmorgen in einigen Häusern in Körle plötzlich keinen oder nur noch einen sehr geringen Wasserdruck. Laut Gerhold waren etwa 150 Haushalte von der Wasserversorgung abgeschnitten, das entspricht 20 Prozent der Haushalte in der Kerngemeinde. Betroffen waren die höher gelegenen Teile des alten Ortskerns und das Baugebiet Mühlenfeld. „Das war natürlich genau zu einer Zeit, zu der viele Menschen gerade duschen“, sagt Gerhold.

Die Lösung

Um sechs Uhr waren Mitarbeiter des Bauhofs auf das Problem aufmerksam geworden und hatten schnell den Wasserrohrbruch als Ursache ausgemacht. Um die Wasserversorgung wieder zu gewährleisten, wurde per Hand Wasser aus dem höherliegenden in den tiefergelegenen Wasserbehälter nachgefüllt. Zwischen acht und neun Uhr war das Problem laut Gerhold behoben, das Wasser lief wieder normal.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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