Investition von 800.000 Euro

Zwei Klassenzimmer kommen dazu: Die Körler Grundschule wird ab Sommer vergrößert

Die Grundschule Körle wird vergrößert: Links des bestehenden Schulgebäudes wird ein Anbau entstehen, der Platz für zwei weitere Klassen bieten wird. Auf dem
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Die Grundschule Körle wird vergrößert: Links des bestehenden Schulgebäudes wird ein Anbau entstehen, der Platz für zwei weitere Klassen bieten wird. Auf dem

Einige gerodete Apfelbäume auf dem Parkplatz geben bereits einen ersten Hinweis darauf, dass sich an der Körler Grundschule in Kürze etwas tun wird. Die Schule soll wachsen.

Körle - Ab den Sommerferien werden die Arbeiten für einen Anbau starten, der zwei weiteren Klassen Platz bieten soll. 800 000 Euro investiert der Schwalm-Eder-Kreis als Schulträger in die Körler Grundschule.Die steigenden Schülerzahlen in der Fuldagemeinde sind der Grund für die Vergrößerung der Grundschule. Derzeit komme man mit dem Platzangebot an der Schule noch gut aus, sagt Schulleiterin Carmen Brandt. Aber es sei absehbar, dass die fünf Klassenräume schon bald nicht mehr ausreichen werden. „Aber momentan haben wir sogar noch einen Klassenraum übrig“, sagt die Rektorin. Denn die 92 Schüler, die zurzeit die Schule im Wechselmodell besuchen, sind in vier Klassen aufgeteilt. Die Schülerzahl sei derzeit etwas geringer als durchschnittlich, sagt Brandt. Normalerweise besuchen etwa 100 Kinder die Schule.

„Nächstes Schuljahr wird das schon anders aussehen.“ Denn dann werden zwei erste Klassen eingeschult. Maximal 125 Kinder können in Körle beschult werden. Mit der Vergrößerung kommen noch einmal 50 Plätze hinzu. „Für uns ist es ein großes Glück, dass die Schule vergrößert wird“, sagt Brandt.

Neben den zwei Klassenräumen soll in dem Anbau in Holzbauweise ein weiterer kleinerer Raum entstehen. „Den können wir beispielsweise für die Arbeit in Kleingruppen nutzen“, sagt Carmen Brandt. Oder auch dafür, wenn ein Schüler mal eine Arbeit nachschreiben müsse oder sich einfach im Klassenraum nicht konzentrieren könne. „Dann können wir ihn einfach mal dort rein setzen, um beispielsweise etwas in Ruhe zu lesen“, erklärt die Schulleiterin. Derzeit werde für solche Dinge die Schulküche und der noch freie Klassenraum genutzt. „Deshalb ist es auch ein großes Glück für uns, dass wir einen solchen Raum bekommen.“ Es sei nicht selbstverständlich, dass Schulen ein solches Raumangebot haben. Bei der Planung für den Anbau habe die Schule mitgewirkt. „Wir wurden eingebunden und durften Wünsche äußern.“

Der Anbau, der im Sommer kommenden Jahres fertiggestellt werden soll, bekommt einen eigenen Eingang von außen. Außerdem wird es einen Durchgang vom Bestandsgebäude in den Neubau geben, sagt Brandt. Einziges Manko an den Plänen zur Vergrößerung: Mit dem Anbau fallen fünf Parkplätze weg. Ein Parkplatz an anderer Stelle werde nicht geschaffen. „Deshalb müssen wir noch schauen, wie wir das regeln“, sagt Brandt. Notfalls müssten Parkplätze an der Berglandhalle oder an der Empfershäuser Straße mit genutzt werden. (Carolin Hartung)

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