Konzepte für den Guxhagener Ortskern gesucht

Guxhagen. Die Gemeinde Guxhagen soll ein Entwicklungskonzept für den Ortskern erstellen lassen und sich dabei bei Bedarf der Hilfe Dritter bedienen.

Das beschloss das Gemeindeparlament am Donnerstagabend einstimmig auf Antrag der CDU Fraktion.

„Es muss etwas geschehen“, begründete Vizefraktionschef Edgar Farin den Antrag der CDU. Eine Arbeitshilfe dabei könne der offizielle Leitfaden zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts sein. Die Gemeinde könne zudem eine Kommission, Arbeitsgemeinschaft oder etwas ähnliches ins Leben rufen, um Vorgaben zu entwickeln. Wünschenswert sei ein dauerhafter Belebungsprozess.

„Wir wollen etwas für unseren Dorfkern tun“, sagte Reiner Kramm (SPD). Unter anderem gehe es um das Erscheinungsbild des Dorfangers und um ein aktives und reichhaltiges gewerbliches Treiben im Ortskern.

Die Bündnisgrünen warben dafür, sich in der Sache über gelungene Beispiele aus anderen Städten und Gemeinden zu informieren. So könne man von anderen lernen.

Bei der GL lief die CDU mit ihrem Antrag offene Türen ein: „Wir werden dem von uns geklauten Antrag zustimmen“, sagte Fraktionsvorsitzender Ulrich Wiegand. Hintergrund: Erst kürzlich hatte die Gemeinschaftsliste bei einer Aktion auf die Bedeutung eines belebten Ortskerns aufmerksam gemacht und auf Leerstände hingewiesen.

Der Guxhagener Ortsvorsteher Konrad Rysiewski (SPD) schlug als Entwicklungskonzept ein Protokoll des Ortsbeirates vor. Darin fänden sich unter anderem Vorschläge zur Gestaltung des Dorfangers.

Bürgermeister Edgar Slawik warb dafür, Fördergeld aus dem Programm Leader zu nutzen. Damit könne man etliche Vorhaben anschieben. (lgr)

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