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Das Kreuz hilft verstehen

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Auf dem Kreuzweg: Monique Baule (von links), Julian Kupfer, Johanna Schenk, Niklas Klöpfel, Patrick Hollstein, Lukas Eichner, Pfarrer Michael Schümers, Laura Nieske und Lena Wöbbeking trugen am Karfreitag das Kreuz von Metzebach bis Herlefeld. © Foto: Brückmann

Metzebach/Herlefeld. Julian kann sich gut vorstellen, „wie das Kreuz von Jesus viel schwerer war und wie er gelitten hat, den Berg hoch“. Mit sieben weiteren Vorkonfirmanden aus dem Landetal trägt der Dreizehnjährige das Symbol des Leidens von Metzebach über Landefeld und Nausis bis Herlefeld. Karfreitag ist der Tag des Kreuzwegs.

In Metzebach startete Freitagmorgen mit einem Gottesdienst der Kreuzweg der Vorkonfirmanden aus den vier Dörfern des Landetals. Pfarrer Michael Schümers hatte die Jugendlichen auf das Thema vorbereitet und sie waren sich einig darin, dass durch den gemeinsamen Weg das Leiden Christi für sie anschaulicher wird.

„O Haupt voll Blut und Wunden“ sangen die Christen in den Karfreitagsgottesdiensten. Und in Metzebach befestigte Johanna mit Hilfe des Pfarrers eine Krone aus Stacheldraht am Kreuz, das Lena und Laura hielten. Die zwölfjährige Lena findet es „eine Besonderheit, dass man das Kreuz tragen kann“. In Andachten in den vier Dörfern spricht Pfarrer Schümers von der Macht der Liebe, die bei aller Passion Hoffnung birgt.

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ singt die Gemeinde in Metzebach und die jungen Leute gehen frohen Mutes auf den Kreuzweg, der in frühlingshaftem Sonnenschein die österliche Verheißung augenscheinlich macht. (and)

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