Kripo-Wechsel

Kripo hat einen neuen Chef: Christopher Pfaff folgt auf Bernhard Volke

Wechsel an der Spitze: Im Bild (von links) Hartmut Konze, Leiter der Polizeidirektion Schwalm-Eder, Bernhard Volke und sein Nachfolger Christopher Pfaff, neuer Leiter der Kriminalpolizei in Fritzlar.
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Wechsel an der Spitze: Im Bild (von links) Hartmut Konze, Leiter der Polizeidirektion Schwalm-Eder, Bernhard Volke und sein Nachfolger Christopher Pfaff, neuer Leiter der Kriminalpolizei in Fritzlar.

An der Spitze der Regionalen Kriminalinspektion (RKI) gibt es einen Wechsel: Der 38-jährige Polizeirat Christopher Pfaff folgt auf Kriminaloberrat Bernhard Volke (61).

Schwalm-Eder – Seit 2016 leitete Volke die Kriminalpolizei im Schwalm-Eder-Eder-Kreis. Jetzt wurde er in Fritzlar nach 45 Dienstjahren von Polizeipräsident Konrad Stelzenbach in den Ruhestand verabschiedet.

Die Kriminalpolizei im Landkreis umfasst drei Kommissariate und etwa 30 bis 35 Beamte. Im K 10 geht es um die Schwerkriminalität: Also Gewaltverbrechen, Verdacht auf Tötungsdelikte, Brand, alles, was mit Waffen zu tun hat, Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, Sexualdelikte bis hin zu Kindermisshandlungen und Staatsschutz.

Im Kommissariat 20 geht es um Internet- und Wirtschaftskriminalität. Die Kollegen dort kümmern sich außerdem um Fälscher und Umweltdelikte. Die Beamten des Kommissariats 30 verfolgen Rauschgifthändler, ermitteln bei Einbruchs- und Diebstahlsdelikten und dort ist auch der Erkennungsdienst angesiedelt. Jedes Kommissariat hat einen eigenen Leiter. Der Leiter der RKI ist Bindeglied und Mitglied der Führungsgruppe der Polizeidirektion Schwalm-Eder, heißt es von der Polizei. Für deren Chef Hartmut Konze ist der Leiter der RKI außerdem Abwesenheitsvertreter.

Christopher Pfaff ist also der zweite Mann in der Polizeidirektion. In der Führungsgruppe wird die gesamte Kriminalitätsbekämpfung des Landkreises geplant und koordiniert.

Pfaff gehört nicht fest zu einem der Kommissariate, er ist aber auch im Tagesdienst aktiv und unterstützt die Kollegen bei ihren Ermittlungen.

Pfaff trat im Februar 2003 in den Dienst der Hessischen Polizei ein. Nach seinem dreijährigen Studium in Kassel versah er für ein Jahr Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Mühlheim und wechselte dann zum Polizeipräsidium Frankfurt, wo er in verschiedenen Dienststellen eingesetzt war. Von August 2013 an versah er für ein Jahr Dienst im Polizeirevier Ost des Polizeipräsidiums Nordhessen. Anschließend wurde

er zum Polizeipräsidium Osthessen versetzt, wo er bei der Direktion Verkehrssicherheit, der Abteilung Einsatz und der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld tätig war.

Ab Mai 2018 begann für Christopher Pfaff der Weg in den höheren Polizeidienst mit dem anschließenden Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup. Seit dem 1. November ist er nun Leiter der Kripo in Homberg. Pfaff lebt mit seiner Lebensgefährtin und zwei Kindern in Hessisch Lichtenau. (Damai D. Dewert)

Zur Person

Bernhard Volke (61) wurde in Fritzlar geboren. Er trat 1976 in den mittleren Dienst des damaligen Bundesgrenzschutzes ein. 1989 begann er seinen Aufstieg in den gehobenen Kriminaldienst und wurde 1992 Ermittlungsführer beim Bundeskriminalamt. Später arbeitete er in Ermittlungsgruppen in Melsungen und Fritzlar. Dann ging es nach Homberg. 2006 übernahm er die Leitung des K 10. 2015 wechselte Volke in die Funktion des Leiters des Kommissariats K 30. Im September 2016 übernahm er kommissarisch die Leitung der Kripo. Im Oktober 2017 wurde er offiziell zu Leiter deren ernannt. Volke lebt in Fritzlar. 

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