Flammen schlugen aus dem Motor

Lastwagen brannte auf der A7 zwischen Melsungen und Malsfeld

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Der Lastwagen geriet zwischen Melsungen und Malsfeld in Brand

Am Dienstagmorgen, kurz nach 4 Uhr, geriet auf der A7 in Richtung Süden ein Lastwagen in Brand. 

Wie der 33-jährige Fahrer aus Seukendorf (Bayern) sagte, bekam er schon auf der Steigungsstrecke kurz vor der Anschlussstelle Melsungen Motorprobleme. 

Etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Malsfeld bemerkte er Flammen, die am Fahrerhaus hochschlugen. Sofort lenkte er den LKW, der einer Spedition aus Nürnberg gehört, auf die Standspur. Er konnte gerade noch die Fahrzeugpapiere aus dem Führerhaus retten, dann stand der vordere Teil des Lastwagens schon in Flammen. Der Fahrer vermutet, dass ein technischer Defekt am Turbolader des LKW Ursache für den Brand ist.

Als die Freiwillige Feuerwehr Melsungen an der Brandstelle eintraf, hatten die Flammen auch auf den Hänger mit der Ladung übergegriffen. 

Die Feuerwehrleute bekämpften das Feuer mit Wasser und Löschschaum. Wegen des enormen Bedarfs an Löschwasser wurde auch noch die Feuerwehr Homberg mit dem Tanklöschfahrzeug alarmiert. Die Homberger unterstützten ihre Melsunger Kameraden mit 5000 Litern Wasser. Insgesamt waren 10.000 Liter Wasser und Schaum nötig, um den Brand zu löschen. Von den beiden Wehren waren insgesamt 26 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Um 5 Uhr war das Feuer aus, die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings noch bis weit nach 6 Uhr hin.

Lastwagen stand auf der A7 bei Melsungen in Flammen

 © Wenderoth
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Während der Löscharbeiten war die A7 in Richtung Süd voll gesperrt. Es bildete sich ein über sechs Kilometer langer Stau, bis zur Anschlussstelle Guxhagen. Ab 6 Uhr wurde der Verkehr von der Polizei einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

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