Schwierige Bergung - Lange Staus am Abend

Lastwagenfahrer stirbt bei Unfall auf der A7 nahe Homberg

Malsfeld. Bei einem Unfall auf der A7 zwischen Malsfeld und Homberg/Efze ist ein Lastwagenfahrer ums Leben gekommen. Beide Fahrspuren waren Richtung Süden zeitweise gesperrt.

Eine Spur wurde am Abend wieder freigegeben. Der Verkehr staute sich zu dem Zeitpunkt auf einer Strecke von mehr als 10 Kilometern. Auch in die Gegenrichtung gab es einen langen Stau, da zwei von drei Spuren blockiert waren.

Aktualisiert um 6.35 Uhr

Laut Polizei hatte ein Lastwagen, der von einem 39-Jährigen aus Ascheberg (Landkreis Coesfeld) gefahren wurde, bei dem Unfall eine Leitplanke durchbrochen. Die Polizei geht davon aus, dass bei dem Lastwagen ein Reifen geplatzt war. Dadurch verlor der Fahrer wohl die Kontrolle über das Fahrzeug.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer nicht angeschnallt war und aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Warum der Reifen platzte, konnte bisher noch nicht ermittelt werden.

Die Fahrerkabine wurde auf der Beifahrerseite völlig zerstört. Wie die Polizei weiter mitteilte, war das 40-Tonner-Gefährt seitlich über die Autobahn geschlittert. Dabei wurde die Leitplanke auf einer Länge von etwa 60 Metern zerstört.

Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich laut Polizei schwieriger als zunächst angenommen. Grund war, dass der Lastwagen mit großen Plastikgebinden Waschmittel beladen war, die vorsichtig geborgen werden mussten, da sie sonst aufgeplatzt wären. Am Unfallort musste die Feuerwehr Melsungen zudem größere Mengen Treibstoff beseitigen.

Andere Fahrzeuge waren in den Unfall nicht verwickelt. Es entstand ein Schaden von 120.000 Euro.

Tödlicher Unfall auf der A7 bei Homberg

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