4,2 Millionen fließen noch ins Mittlere Fuldatal

Letzte Chance: Stadtumbau-West-Programm läuft Ende 2015 aus

Erfolgreich: Der Melsunger Bahnhof, umgebaut mit Stadtumbau-West-Geld, wurde jüngst ausgezeichnet. Archivfoto:  Féaux de Lacroix

Melsungen. 560.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau West fließen in diesem Jahr in Projekte im Mittleren Fuldatal. Letztmalig. Das berichtet Regionalmanagerin Marion Karmann.

Nach zehn erfolgreichen Jahren der Förderung laufe diese 2015 aus. Insgesamt stünden noch Projekte mit einem Volumen von 4,2 Millionen Euro an. Die Umsetzung werde sich voraussichtlich bis 2018 ziehen.

Von den mehr als vier Millionen Euro wurden 900.000 Euro als förderfähige Kosten eingestuft. Die Förderquote liegt bei 62 Prozent. So komme man auf die 560.000 Euro. Auf welche Projekte wie viel entfalle, stehe aber bisher noch nicht fest.

Folgende Projekte sollen bis 2018 noch umgesetzt werden:

• Melsungen: Umsetzung der Planung zum Fuldaufer.

• Felsberg: Fortsetzung des Anreizprogramms: Hauseigentümer ermuntert und unterstützt werden, in die Sanierung und Renovierung alter Bausubstanz zu investieren.

Großprojekt: Das Fuldaufer in Melsungen soll in den kommenden Jahren umgebaut werden. Regionalmanagerin Marion Karmann zeigt von der Bartenwetzerbrücke in Richtung Sand. Geld für die Planung kommt aus dem Topf Stadtumbau West. Foto: Dewert

• Felsberg: Ankauf des Gebäudes der alten Synagoge.

• Spangenberg: Stadtumbaugebiet Dörnbach, Sanierung Salzmannhalle.

• Malsfeld: Nur optional ist die Gestaltung der Freiflächen am Rittergut geplant.

In den vergangenen Jahren flossen mehr als zehn Millionen Euro in Projekte in den Altkreis-Kommunen. So wurden beispielsweise in Melsungen das interkommunale Dienstleistungszentrum, der Bahnhof und die Bücherei gefördert. In Felsberg das soziale Dienstleistungszentrum, in Spangenberg der Kunstrasenplatz, in Morschen der Umbau des Hofs Raabe und in Malsfeld die Sanierung des Brauereimuseums.

„Mit dem Förderprogramm Stadtumbau West von Bund und Land haben wir in der Region viel bewegt“, sagt Karmann. Das Fördergeld werde künftig an vielen Ecken und Enden fehlen. Aus dem Efre-Programm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) flösse zwar noch bis 2020 Geld, aber man werde versuchen, weitere Fördertöpfe zu aktivieren.

• Im Zweckverband Mittleres Fuldatal sind die Kommunen Spangenberg, Morschen, Melsungen, Malsfeld und Felsberg organisiert. Regionalmanagerin ist Marion Karmann.

Kontakt: telefonisch unter Tel. 05661/92 78 10, per Fax: 05661/92 78 12, per E-Mail verwaltung@zgmf.de 

Von Damai D. Dewert

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