15.000 Euro Schaden bei Kellerbrand

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Mosheim. Große Aufregung gab es am Samstagmittag in einem Wohnhaus in Mosheim. Gegen 13 Uhr hatten die Bewohner bemerkt, dass es aus dem Keller des Hauses an der Straße "Am Hohlgraben" in dem Malsfelder Ortsteil stark qualmte.

Der 44-jährige Ehemann stellte fest, dass es in der Waschküche brannte. Während er mit einem Feuerlöscher versuchte, das Flammen zu löschen, alarmierte seine Frau die Feuerwehr. Die vier Bewohner konnten rechtzeitig das Haus verlassen.

Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten nach dem Alarm an dem Haus ankamen, drang Rauch aus den Fenstern und dem Kellereingang. Zwei mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute löschten die Flammen in dem Kellerraum. Der Rauch wurde mit einem Hochdrucklüfter aus dem Gebäude gedrückt. Die Kontrolle der betroffenen Räume mit der Wärmebildkamera erbrachten keine weiteren Glutnester. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die verbrannten Einrichtungsgegenstände ins Freie.

Kellerbrand in Mosheim

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Mosheim, Beiseförth/Malsfeld, Ostheim, Sipperhausen und Melsungen mit insgesamt 52 Einsatzkräften. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Oliver Garde. Da bei der Alarmierung nicht feststand, ob Personen von Feuer oder Rauch betroffen waren, wurde das DRK aus Homberg mit dem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen an die Brandstelle entsandt. Auch die Polizei aus Melsungen war vor Ort.

Als Brandursache kommen sowohl ein technischer Defekt, als auch ein nicht ausgeschaltetes Elektrogerät in Frage. Zur genauen Untersuchung der Brandursache wurde ein Brandursachenermittler der Kriminalpolizei hinzugezogen. Der Schaden dürfte sich nach vorläufigen Schätzungen vermutlich auf über 15.000 Euro belaufen, da neben dem Brandschaden in dem betroffenen Raum die gesamte Kelleretage vom Brandrauch verschmutzt wurde. (zot)

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