Gefilmt und fotografiert

Auto brannte auf A7 - Gaffer behinderten Verkehr

Malsfeld. Ein Auto geriet am Samstagmorgen auf der A7 bei Malsfeld in Flammen. Viele Gaffer fuhren langsam vorbei, filmten und fotografierten den Einsatz und behinderten damit den Verkehr.

Ein Auto geriet am Samstagvormittag auf der A7 Richtung Norden, etwa einen Kilometer hinter der Anschlussstelle Malsfeld, in Flammen. Wie der 76-jährige Fahrer aus Bielefeld sagte, war er auf der Heimfahrt. An der Steigungsstrecke hinter der Anschlussstelle Malsfeld habe plötzlich die Leistung des elf Jahre alten Fahrzeuges nachgelassen und die Kontrolllampen seien angegangen.

Der Mann fuhr mit seinem Fahrzeug auf den Standstreifen, als plötzlich Flammen aus dem Motorraum schlugen. Schnell holte er seine Sachen aus dem Fahrzeug. Dann stand der vordere Teil des Autos schon in Flammen. Versuche, mit mehreren Feuerlöschern die Flammen zu bekämpfen, scheiterten, denn der Brand war schon zu weit fortgeschritten.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Melsungen löschten das Fahrzeug und unterstützten die Beamten der Autobahnpolizei bei den Absperr- und Sicherungsmaßnahmen. Insgesamt waren zehn Feuerwehrleute unter der Leitung von Wehrführer Patrick Schwarz im Einsatz. Während der Löscharbeiten wurde der Verkehr zweispurig an der Brandstelle vorbeigeführt. Es kam zu kilometerlangen Staus Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Homberg und Melsungen.

Auto brannte auf A7 bei Malsfeld

Der im vorderen Bereich ausgebrannte Wagen musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden an dem Golf auf 4000 Euro.

Erschüttert zeigten sich die Einsatzkräfte von dem Verhalten einiger Autofahrer, die beim Passieren der Unfallstelle mit dem Handy filmten und fotografierten. Sie fuhren sehr langsam und behinderten damit folgende Fahrzeuge. Nur der Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer ist es zu verdanken, dass es nicht Unfällen kam, heißt es bei der Feuerwehr.

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