Brennender Fondue-Topf verhinderte Silvesterfeier

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Malsfeld. Ein schlechtes Ende nahm das Jahr 2016 für einen 51-jährigen Hausbesitzer in Malsfeld. Der Bewohner des Hauses in der Stettiner Straße hatte einen Topf mit dem Öl für das Fondue, das er gemeinsam mit Bekannten zum Jahreswechsel zubereiten wollte, schon aufgeheizt.

Plötzlich brannte der Topf mit dem heißen Fett. Die Flammen schlugen bis unter die Küchendecke und beschädigten auch Teile der Küchenmöbel. Der Mann griff sich den Topf und wollte ihn ins Freie bringen, dabei zog er sich Verbrennungen an der Hand und auch eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Er wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Er alarmierte um kurz nach 20 Uhr die Feuerwehr. Wenige Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte der Wehren aus Beiseförth, Malsfeld und Elfershausen unter der Leitung von Stefan Schnaudt vor Ort.

Ein Ersthelfer der Feuerwehr versorgte den verletzten Mann bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt aus Malsfeld. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute gingen dann in die Küche vor. Hier war aber das Feuer schon erloschen. Mit der Wärmebildkamera wurden die betroffenen Decken und Wände auf versteckte Glutnester untersucht. Das gesamte Gebäude wurde mit dem Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht. Bis auf die Küche blieb das Haus bewohnbar. Die Polizei schätzt den Schaden auf 5.000 Euro.

Gegen 22 Uhr konnten die 22 Feuerwehrleute die Einsatzstelle verlassen und die geplante Silvesterfeier mit einer mehrstündigen Verspätung beginnen.

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