Ursache vermutlich ein technischer Defekt

Einsatz der Feuerwehr: Stoppelfeld bei Malsfeld in Flammen

Brand eines Stoppelfeldes bei Malsfeld-Elfershausen
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Einsatz für die Feuerwehr bei Malsfeld: Ein frisch abgeerntetes Weizenfeld stand in Flammen - Grund war wohl ein technischer Defekt an einer Rundballenpresse.

Am Freitagnachmittag standen etwa 1 000 Quadratmeter eines am Tag vorher abgeernteten Weizenfeldes bei Malsfeld-Elfershausen in Flammen. Ursache war wohl ein technischer Defekt.

Elfershausen - Ursache war ein technischer Defekt an einer Rundballenpresse. Funken und Flammen von dem landwirtschaftlichen Gerät hatten kurz vor 16 Uhr das Feld und eine angrenzende Hecke in Brand gesetzt. Das Feuer an der Presse konnte der Landwirt aus Morschen mit einem Feuerlöscher schnell löschen. Das lose Stroh auf dem Feld brannte aber lichterloh und die Flammen breiteten sich immer weiter aus. Der Brandherd lag an der Straße zwischen dem Malsfelder Ortsteil Elfershausen und dem Felsberger Stadtteil Hilgershausen, unterhalb der Elfershäuser Wohnbebauung.  

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren aus Elfershausen und Beiseförth / Malsfeld hatten die Flammen auch schon auf die Hecke übergegriffen. Mit Wasser aus mehreren Strahlrohren wurden die Flammen eingedämmt.

Ein 53-jähriger Landwirt aus Mosheim war von dem Feuer informiert worden. Er spannte sofort einen Grubber an seinen Schlepper und fuhr zu dem brennenden Feld. Dort zog er mit dem Grubber einen Ackerstreifen um den Brandherd, um so eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Im Zusammenspiel zwischen Feuerwehrleuten und Landwirt konnten die Flammen eingedämmt werden.

Mehrere Rundballen, die ebenfalls in Flammen standen, wurden von den Einsatzkräften und mit einem Schlepper auseinandergezogen, damit die Flutnester abgelöscht werden konnten. Weitere Ballen, die in der Nähe des Brandherdes standen, wurden aus dem Gefahrenbereich gerollt.

Im Einsatz waren 24 Feuerwehrleute unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Oliver Garde. Ein 37-jähriger Feuerwehrmann erlitt während der Löscharbeiten vermutlich einen Kreislaufkollaps. Ursache dafür dürfte ein Wärmestau durch die enormen Temperaturen gewesen sein. Er wurde von dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die Löscharbeiten waren nach etwa einer Stunde beendet. (Helmut Wenderoth)

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