Kostenlos surfen an sieben öffentlichen Plätzen

Freies W-Lan gibt es jetzt in jedem Ortsteil von Malsfeld

Freies W-Lan gibt es jetzt an sieben öffentlichen Plätzen in den Malsfelder Ortsteilen. Herbert Vaupel und Marion Karmann surfen hier vorm Malsfelder Rathaus im Netz.
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Freies W-Lan gibt es jetzt an sieben öffentlichen Plätzen in den Malsfelder Ortsteilen. Herbert Vaupel und Marion Karmann surfen hier vorm Malsfelder Rathaus im Netz.

Gratis und schnell im Internet surfen, ob im Dorfgemeinschaftshaus oder in der Sporthalle: Das ist ab sofort in Malsfeld möglich.

Malsfeld – In jedem der sieben Malsfelder Ortsteile gibt es ab sofort einen öffentlichen Platz mit freiem W-Lan. Das teilen Bürgermeister Herbert Vaupel und Regionalmanagerin Marion Karmann mit.

Der Weg dahin sei schon fast eine „unendliche Geschichte“ gewesen, sagt Vaupel – die nun aber doch ein glückliches Ende gefunden hat. 2018 hatte sich Malsfeld beim Hessischen Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ beworben und den Zuschlag bekommen.

Jetzt, zwei Jahre später, ist die Umsetzung des Projekts abgeschlossen. „Wir wollten die Infrastruktur im ländlichen Raum verbessern“, sagt Karmann. Letztlich gehe es darum, Malsfeld und seine Ortsteile attraktiv zu machen und die Menschen dort zu halten. „Uns war wichtig, dass wirklich alle sieben Ortsteile von Malsfeld profitieren“, erklärt Vaupel. Die Ortsbeiräte wurden in die Entscheidung, welche Plätze ausgewählt wurden, mit einbezogen.

An diesen sieben Standorten gibt es nun freies W-Lan: - Beiseförth, Mühlenplatz - Dagobertshausen, Hans-Lückert-Platz - Elfershausen, Dorfgemeinschaftshaus - Malsfeld, Rathausplatz und Rathaus - Mosheim, Dorfgemeinschaftshaus - Ostheim, Hochlandhalle - Sipperhausen, Feuerwehr/Kindergarten

Wer sich an einem der genannten Standorte befindet, ruft auf seinem Smartphone, Tablet oder sonstigem Gerät unter Einstellungen den Menüpunkt Verbindungen auf, klickt dort den Punkt W-Lan an und bekommt dann unter verfügbaren Netzen auch das Malsfelder W-Lan-Netz angezeigt. Dieses auswählen, auf der dann angezeigten Startseite ein Häkchen setzen und bestätigen. Dann surft man kostenlos.

Die Kosten für Hardware und Elektroarbeiten beliefen sich auf 16.800 Euro, sagt Vaupel. Hinzukommen pro W-Lan-Anschluss etwa 1000 Euro Folgekosten pro Jahr. 7000 Euro Fördergeld gab es aus dem Programm „Digitale Dorflinde“, die restlichen Kosten trägt die Gemeinde Malsfeld.

Betreiber der W-Lan-Standorte ist die österreichische Medien- und Kommunikationsagentur Innerebner. Sie sei auch der Ansprechpartner, falls es Probleme mit dem Internetzugang an den Standorten gebe, sagt Vaupel. Kontakt: www.innerebner.eu (Judith Féaux de Lacroix)

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