Ortstermin

Gemütlich auf dem Dorfplatz treffen: Mosheimer halten ihren Malsfelder Ortsteil sauber

Auf dem Dorfplatz in Mosheim: Nico Beinhauer (von links) und Michael Heimel vom Ortsbeirat und Ortsvorsteherin Sindy Marx wollen, dass der Platz wieder zum Dorfmittelpunkt wird.
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Auf dem Dorfplatz in Mosheim: Nico Beinhauer (von links) und Michael Heimel vom Ortsbeirat und Ortsvorsteherin Sindy Marx wollen, dass der Platz wieder zum Dorfmittelpunkt wird.

Sie haben immer ein offenes Ohr für das, was die Menschen in ihrem Ort beschäftigt: die Ortsvorsteher. Wir stellen sie und ihren Ort in loser Folge vor. So wie heute Mosheim.

Mosheim – Den Mosheimern ist die Gemeinschaft im Ort wichtig. Durch die Corona-Pandemie mussten sie auf vieles verzichten. Langsam kann das Dorfgeschehen aber wieder starten.

Die Menschen im 470-Seelen-Dorf hegen und pflegen gemeinsam Grundstücke und verschönern den Treffpunkt im Ortskern – viele Einwohner aus dem Malsfelder Ortsteil helfen dabei fleißig mit. Darüber freut sich Sindy Marx, die seit 2016 Ortsvorsteherin ist.

Der Dorftreff

„Der Dorfplatz soll wieder zum Mittelpunkt von Mosheim werden“, sagt Marx. Um das voranzutreiben, gibt es bereits seit 2019 regelmäßig stattfindende Dorftreffs.

Durch die Pandemie mussten diese lange pausieren, mittlerweile können die Treffen aber wieder stattfinden. „Einmal im Monat treffen wir uns dort. Jeder bringt etwas zu essen und zu trinken mit“, erklärt Marx.

Jeden ersten Freitag im Monat ab 18 Uhr gibt es dann in Mosheim ein buntes Büffet.

Angenommen werde das gut. Junge Familien, aber auch Senioren nehmen regelmäßig an den Dorftreffs teil. „Auch Zugezogene finden so Anschluss im Ort “, sagt Marx.

Der Dorfplatz in Mosheim hat eine neue Bodenbeleuchtung bekommen. So werden nachts nun die Bäume im Ortsinneren angestrahlt.

In den Wintermonaten sorgen Feuertonnen und Glühwein für wohlige Wärme. Auch weitere Feste, wie etwa der Dorfflohmarkt oder der Kuchenverkauf von den Landfrauen, sollen wieder auf dem Dorfplatz stattfinden, sobald Corona es erlaubt.

Das Licht

Um den Dorfplatz noch schöner zu gestalten, wurde kürzlich eine neue Bodenbeleuchtung installiert. Dadurch werden die Bäume im Dunkeln angestrahlt.

In der ehemaligen Feuerwehr-Garage, die sich neben dem Dorfplatz befindet, sollen die offenen Löcher außerdem mit Toren versehen werden. „Die kann man dann aufklappen und als Theke nutzen“, sagt Michael Heimel vom Ortsbeirat.

Der Kontakt

Der Mosheimer Ortsbeirat lobt den Zusammenhalt im Dorf. „Es gibt immer eine helfende Hand“, sagt auch Ortsbeiratsmitglied Nico Beinhauer.

Das meiste laufe über persönliche Absprachen, aber viele Mosheimer nutzen auch gemeinsam eine WhatsApp-Gruppe, um sich besser austauschen zu können.

Der Umwelttag

So werde auch der Umwelttag vom Ortsbeirat organisiert. „Wir schauen, was repariert werden muss. Wir jäten Unkraut und sammeln Müll auf“, sagt Heimel.

Meistens treffe man sich einmal im Frühjahr und einmal im Herbst, dazwischen schaue man, was es zu tun gebe. Vor Kurzem haben sich die Dorfbewohner auf dem Spielplatz getroffen.

„Wir haben die Sandflächen und das Spielzeug in Ordnung gebracht und den Zaun repariert“, sagt Beinhauer. Heimel betont: „Wir versuchen, nicht immer nur beim Bauhof zu meckern, sondern eben auch selbst etwas zu tun.“

Das DGH

Das Dorfgemeinschaftshaus in Mosheim ist nicht mehr verpachtet. Wer es nun anmietet, muss sich selbst um die Bewirtung kümmern. Auch das haben die Bewohner von Mosheim in Eigenleistung renoviert, sagt Marx. (Anna Weyh)

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