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Hat Malsfeld bald viel Platz für Bauwillige?Gemeindevertreter beschließen Prüfung von Bauplätzen und Antrag zur Dorfentwicklung

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Von: Fabian Becker

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Dort könnte bald mehr gebaut werden: Die Malsfelder Gemeindevertreter haben die Prüfung von Bauplätzen beschlossen.
Dort könnte bald mehr gebaut werden: Die Malsfelder Gemeindevertreter haben die Prüfung von Bauplätzen beschlossen. © Archiv: Ruth Brosche

Die Fraktion Gemeinde in Bewegung beantragte ein beschleunigtes Bebauungsplanverfahren für Malsfeld in der Gemeindevertretersitzung am vergangenen Donnerstag.

Malsfeld – Die Gemeinde Malsfeld könnte bald mehr Bauplätze bekommen. Außerdem soll der Gemeindevorstand den Kontakt zu den Eigentümern der innerörtlichen Freiflächen herstellen, um eine anschließende Vermarktung als Bauplätze möglich zu machen.

Die Gemeinde soll aber nicht zum Zwischenkäufer werden, sondern zum Moderator, heißt es in dem Antrag. Ihr Ziel soll sein, private Käufer mit dem Interesse eines zeitnahen Baus zu unterstützen. Investoren und Spekulanten seien demnach nachrangig zu behandeln.

Das Bauleitverfahren Mühlhof im Ortsteil Ostheim wurde in der vorherigen Gemeindevertretersitzung vorerst zur weiteren Planung ausgesetzt, da wegen des voraussichtlichen Quadratmeterpreises von 210 Euro alle Interessenten abgesprungen sind, heißt es weiter.

Malsfeld hat erheblichen Bedraf an Bauplätzen

Da es in Malsfeld aber einen erheblichen Bedarf an Bauplätzen und Interesse junger Menschen und Familien gebe, möchte die GiB gern Alternativen in Ostheim ausloten.

Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig, den Antrag zunächst zur Beratung an den Gemeindevorstand zu verweisen, teilt Malfelds Hauptamtsleiter Stefan Schnaudt mit. Und nicht nur das: Wie in dem Antrag vorgeschlagen, wurde das Vorhaben auf alle Malsfelder Ortsteile ausgeweitet.

Auch die anderen Beschlüsse in diese Sitzung wurden einstimmig gefasst, darunter die Aufnahme der Gemeinde in das hessische Dorfentwicklungsprogramm 2022. Nun soll also der Antra zur Aufnahme in das Förderprogramm gestellt werden. Im Anschluss wird ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) erarbeitet.

Im Förderzeitraum können nur Baugebiete ausgewiesen und geplant werden, wenn diese nicht mit vorhandenen Bauplätzen und Leerständen in den Orten konkurrieren. (Fabian Becker)

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