Kraftstoff ausgelaufen

Verlorene Metallstange beschädigt Lastwagen auf A7 bei Malsfeld

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Malsfeld. Ein Lastwagen überfuhr am späten Donnerstagabend mitten auf der A7 bei Malsfeld eine Metallstange. Diese beschädigte den Tank des Lastwagens. Die Feuerwehr konnte einen größeren Umweltschaden verhindern.

Die Kraftstoffleitung zwischen den beiden Tanks eines Lkw-Sattelzuges aus Schweinfurt wurde am Donnerstag, kurz vor Mitternacht, beschädigt. Wie der 58 Jahre alte Fahrer des Zuges sagte, war er auf der A7 in Richtung Norden von Schweinfurt nach Kassel unterwegs. Er hatte sieben Tonnen Stückgut geladen. 

Etwa 1,5 Kilometer vor der Anschlussstelle Malsfeld sah er eine Eisenstange auf der Fahrbahn liegen. Wegen des Verkehrs auf den anderen beiden Fahrspuren war ein Ausweichen nicht möglich. Er überfuhr die Stange. Dabei sah er, dass Funken unter seinem Fahrzeug hervor sprühten. Dann bemerkte er auch schon, dass sein Tank beschädigt war. Er fuhr schnell auf den Standstreifen und verließ an der Anschlussstelle Malsfeld die A7 und fuhr auf den Maxi-Autohof. Von hier verständigte er die Feuerwehr und auch einen Werkstattdienst aus Kassel. 

Einsatzkräfte der Feuerwehr streuten den bereits ausgelaufenen Kraftstoff ab und sicherten gemeinsam mit Beamten der Polizeistation Melsungen die Zufahrt zu den Lkw-Parkplätzen. Weiter aus dem defekten Verbindungsschlauch zwischen den beiden LKW-Tanks laufender Dieselkraftstoff wurde mit Mulden aufgefangen. 

Gerüststange verloren - Verursacher unbekannt

Nachdem der Schlauch repariert war, konnten die restlichen betroffenen Flächen auf dem Rasthofgelände abgestreut werden. Wie die Autobahnpolizei aus Baunatal feststellte, handelte es sich bei dem auf der Fahrbahn liegenden Metallteil um eine Gerüststange. Der Verursacher des Schadens, der die Stange verloren hatte, konnte nicht festgestellt werden. Auch auf der Standspur der A 7 in Richtung Nord war eine geringe Dieselverschmutzung feststellbar. Sie wurde von der Autobahnmeisterei abgestreut. 

Die Verkehrsteilnehmer wurden mit Warnmeldungen im Verkehrsfunk auf die Gefahrenstelle aufmerksam gemacht. Durch das schnelle Handeln der Monteure und der Feuerwehrleute konnte ein größerer Umweltschaden verhindert werden. Es liefen nur geringe Kraftstoffmengen auf die Fahrbahn. Der Lkw hatte insgesamt noch fast 900 Liter Kraftstoff im Tank.

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