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Malsfeld will Energieversorgung krisenfest machen

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Von: Fabian Becker

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Soll eine sichere Energieversorgung bekommen: Die Gemeindevertreter entscheiden in ihrer Sitzung am Donnerstag über Einsparmöglichkeiten in Malsfeld.
Soll eine sichere Energieversorgung bekommen: Die Gemeindevertreter entscheiden in ihrer Sitzung am Donnerstag über Einsparmöglichkeiten in Malsfeld. © Ruth Brosche

Die Malsfelder Gemeindevertreter entscheiden am 15.12.2022 über die Energieversorgung der Kommune. 250.000 Euro sollen dafür bereitgestellt werden.

Malsfeld – Die Gemeinde Malsfeld will ihre Energieversorgung krisenfest machen. Ein entsprechender Beschlussvorschlag könnte laut Pressemitteilung in der öffentlichen Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, 15. Dezember, ab 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Lindenstraße 1, von den Gemeindevertretern beschlossen werden.

Stimmen die Gemeindevertreter dem Vorschlag zu, wird der erforderliche Geldbetrag in Höhe von etwa 250.000 Euro im Vorgriff auf den Haushalt 2023 bereitgestellt, heißt es in der Beschlussvorlage. Damit soll die Energieversorgungsinfrastruktur in der Gemeinde sichergestellt werden.

Bereits in der vergangenen Gemeindevertretersitzung wurde der Gemeindevorstand beauftragt, mit übergeordneten Dienststellen und Behörden, geeignete Vorkehrungen zur Sicherstellung einer krisenfesten Energieversorgungsinfrastruktur Malsfelds zu erarbeiten und anzugehen (HNA berichtete). Das war auf zwei gemeinsame Anträge der SPD- und FDP-Fraktionen hin geschehen.

Die beiden Fraktionen hatten dazu in einem der beiden Anträge einige Möglichkeiten benannt: Reduziert werden könnten die Weihnachtsbeleuchtung im öffentlichen Bereich, die Einschaltdauer der Straßenbeleuchtung sowie die Temperatur in gemeindlichen Sporthallen und Büros. Die Sporthallen könnten außerdem in den Weihnachtsferien geschlossen und die Bürozeiten der Verwaltung optimiert werden.

Viele Einsparungen seien schon durch Bundes- und Landesverordnungen auf den Weg gebracht, sagte Johannes Heyn von der Wählergemeinschaft (GL) bei der Sitzung im November. In seiner Fraktion fiel dazu das Stichwort Schaufensterantrag, das SPD, FDP und Bürgermeister Michael Hanke (SPD) zurückwiesen.

Die Gemeindevertreter stimmten den Anträgen letztlich jedoch einstimmig zu. Entsprechende Planungen und Kostenschätzungen liegen der Gemeinde inzwischen vor und sollen in der Sitzung am Donnerstag erläutert werden.

Weitere Themen sind die Berichterstattung über den Haushaltsvollzug, Richtlinien für den Seniorenbeirat und Ehrungen. (Fabian Becker)

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