SPD-Kandidat holt 55,33 Prozent der Stimmen

Michael Hanke wird neuer Bürgermeister in Malsfeld

Malsfelds künftiger Bürgermeister: Michael Hanke verfolgte den Wahlausgang in der Fuldatalhalle mit seiner Frau Manuela und seinen Töchtern Pauline und Hannah-Sophie (von links) .
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Malsfelds künftiger Bürgermeister: Michael Hanke verfolgte den Wahlausgang in der Fuldatalhalle mit seiner Frau Manuela und seinen Töchtern Pauline und Hannah-Sophie (von links) .

Der künftige Bürgermeister der Gemeinde Malsfeld ist gewählt: SPD-Kandidat Michael Hanke setzte sich gegen die Mitbewerber Bernd Grünhaupt (GL) und André Teumer-Weißenborn (CDU) durch.

Malsfeld – Kurz vor Schluss wurde es noch mal spannend in der Malsfelder Fuldatalhalle, wo viele Interessierte die Wahlergebnisse verfolgten: Um 19.45 Uhr lag SPD-Kandidat Michael Hanke mit 54,41 Prozent der Stimmen vorn, dahinter Bernd Grünhaupt (GL) mit 31,07 Prozent und André Teumer-Weißenborn mit 14,52 Prozent. Zu diesem Zeitpunkt waren alle sieben Wahllokale und der erste Teil der Briefwahl-Stimmen ausgezählt – den Ausschlag sollten nun die letzten 750 Briefwahl-Stimmen geben.

Doch etwa eine Viertelstunde später stand das vorläufige Endergebnis fest: Malsfelds neuer Bürgermeister heißt Michael Hanke. Mit 55,33 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen Bernd Grünhaupt (30,16 Prozent) und André Teumer-Weißenborn (14,51 Prozent) durch. Der SPD-Kandidat hatte sowohl bei den Briefwählern als auch in sechs Wahllokalen die meisten Stimmen geholt – nur in Dagobertshausen lag Bernd Grünhaupt knapp vor Hanke.

„Ich bin sehr positiv überrascht“, sagte Hanke. Mit diesem Ergebnis habe er nicht gerechnet: „Ich bin unheimlich froh, dass ich nicht in eine Stichwahl gehen muss.“ Er bedankte sich bei seiner Familie und seinem Wahlkampfteam. Was genau den Ausschlag gegeben habe, könne er nicht sagen. „Aber ich habe versucht, den Kontakt zum Bürger in den Vordergrund zu stellen.“

Bernd Grünhaupt hatte ebenfalls mit einer Stichwahl gerechnet. „Eine gewisse Enttäuschung ist da“, räumte er ein. „Aber der zweite Platz ist als Achtungserfolg zu werten.“ Sein Wahlkampfteam und er hätten gut zusammengearbeitet. „Wir haben unser Bestes getan.“ Trotz der verlorenen Wahl wurde deshalb gestern Abend im Hause Grünhaupt eine kleine Feier für die Wahlkampfhelfer ausgerichtet – als Dankeschön.

Nicht zum Feiern zumute war André Teumer-Weißenborn: „Die Enttäuschung ist definitiv da“, sagte er. Er habe mit einem besseren Ergebnis gerechnet. „Malsfeld hat sich leider gegen die Zukunft entschieden“, lautete sein Fazit. Sein bestes Wahlergebnis mit 25,64 Prozent der Stimmen holte der CDU-Kandidat an seinem Wohnort, in Beiseförth.

Malsfelds künftiger Bürgermeister Hanke feierte gestern Abend übrigens direkt vor der Fuldatalhalle: Seine Unterstützer hatten extra einen Holzfeuerofen organisiert, an dem man sich wärmen konnte. (Judith Féaux de Lacroix)

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