Malsfeld will mit neuen Konzepten attraktiver werden

Naherholung ist sehr gefragt

Investition in die Naherholungsgebiete: Gemeinde Malsfeld will diese für Anwohner und Touristen wieder attraktiver gestalten.
+
Investition in die Naherholungsgebiete: Gemeinde Malsfeld will diese für Anwohner und Touristen wieder attraktiver gestalten.

Blühende Rapsfelder, Wälder und Auen, Flüsse und Wiesen: Die Region hat viel zu bieten. Die Gemeinde Malsfeld will daher die Naherholung in ihrem Gemeindegebiet attraktiver gestalten.

Malsfeld - Die SPD- und FDP-Fraktionen hatten einen gemeinsamen Antrag dazu in der Sitzung der Malsfelder Gemeindevertretung eingebracht. Naherholung habe in Coronazeiten einen anderen Stellenwert erhalten. Die Anwohner hätten das nähere Umfeld wieder schätzen gelernt. Dies sei eine Chance, sagte Bürgermeister Herbert Vaupel im Gespräch. Dabei sei aber aufgefallen, dass es einen Sanierungs- und Verbesserungsbedarf gebe, um die Gebiete wieder attraktiver für Anwohner und Touristen zu gestalten.

Der Antrag geht zunächst von den Bedingungen in Beiseförth aus, wurde aber auf die gesamte Gemeinde erweitert. Ein wichtiger Bestandteil sei die Natur rund um den Ort mit der Fulda und den Bächen Beise und Mühlgraben, heißt es. Viele Anwohner wünschten sich, dass diese Schönheit wieder erlebbarer gemacht werde. Dazu müssten einige Brücken, wie die Wildsbergbrücke sowie Ruhebänke saniert werden. Es wurde angeregt, Wanderwege besser zu kennzeichnen, Wanderkarten anzulegen und Aussichtsorte und Schutzhütten darin aufzuführen. Auch die Renovierung von Hütten und Forstarbeiten wie Baumschnitt gehörten dazu, neue Aussichtspunkte könnten entstehen durch den Kahlschlag. Das Beiseförther Modell könne eine Initialzündung für andere Ortsteile sein, heißt es in dem Antrag. Außerdem könne dies zur Anbindung an die angrenzenden Gemeinden Morschen und Knüllwald genutzt werden, um so ein Netz herzustellen. Es soll auch Kontakt zu den Städten Melsungen und Felsberg aufgenommen werden. Der Antrag wurde an den Gemeindevorstand und in den Ausschuss für Dorfentwicklung, Umwelt und Tourismus verwiesen. Entsprechen Konzepte und Finanzierungen sollen unter Einbeziehung von Ortsbeiräten, Einwohnern, Vereinen und Nachbarorten für die gesamte Gemeinde entwickelt werden. (Christine Thiery)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.