Ohne Schnickschnack: Der neue Malsfelder Internet-Auftritt ist fertig

Ruhig, übersichtlich und auf mobilen Endgeräten lesbar: der neue Internet-Auftritt der Gemeinde Malsfeld. Unser Bild zeigt die Startseite, dahinter die Mediengestalterin Sabine Knobel und Büroleiter Stefan Schnaudt. Foto: Grugel

Malsfeld. Oft zahlen Städte und Gemeinden fünfstellige Euro-Summen für einen neu gestalteten Internetauftritt. Nicht so Malsfeld.

Die aus der Fuldagemeinde stammende und ihr verbundene Mediengestalterin Sabine Knobel hat die neue Malsfelder Homepage für unter 1000 Euro kreiert.

Das aber ist nicht das einzig Besondere: Der Auftritt ist klar, ruhig, übersichtlich und einfach zu nutzen. Anlass für die Überarbeitung war das Auslaufen einer Lizenz, erklärte Bürgermeister Herbert Vaupel am Dienstag. Ein Folgevertrag nach altem Muster hätte die Gemeinde deutlich mehr Geld gekostet als die nun gewählte Lösung. Die seit Januar freigeschalteten Seiten werden künftig in der Verwaltung von Sabine Eckel aktualisiert. Und sie kommen ohne überflüssigen Schnickschnack aus, betonte Sabine Knobel.

• Übersichtliche Struktur: Über die Startseite gelangt der Nutzer zu allen relevanten Informationen über die Gemeinde und ihre Ortsteile. Sie sind im Menü den Punkten Rathaus, Bürgerservice, Leben in Malsfeld und Tourismus/Wirtschaft zugeordnet - und sie geben Auskunft zu so unterschiedlichen Anfragen wie: Wer ist für was im Rathaus zuständig? Wann kommt der Müllwagen? Welche Vereine gibt es? Wie läuft der Fuldafloßbetrieb ab?

Dropdown-Listen gibt es nicht. Ohne dieses Steuerelement kann man sich in den Seiten auch nicht verirren. Schließlich wird auf der Benutzeroberfläche auch auf bewegte Bilder verzichtet - auch das trägt dazu bei, den Nutzer ungestört zum Wesentlichen zu führen.

• Keine Einbahnstraße: Nicht nur die Verwaltung stellt Informationen bereit, die in Teilen noch vervollständigt werden müssen. Auch die Einwohner können über ein Kontaktformular mitteilen, ob eine Straßenlampe nicht mehr leuchtet oder wo ihnen sonst der Schuh drückt. Auch Verbesserungsvorschläge können so auf den Weg gebracht werden. Dazu müssen der Name und die E-Mail-Adresse hinterlegt werden. Denn anonyme Schimpftiraden sind nicht gefragt.

• Responsive Web Design: Die Seiten-Inhalte lassen sich auch auf mobilen Endgeräten wie einem Smartphone lesen, denn die Seiten passen sich dem jeweiligen Endgerät an.

• Barrierefrei: Auch Sehbehinderte können die Seite nutzen, müssen an ihrem Rechner aber das nötige Equipment dafür haben.

• Service: Auf eine Neuerung hat die Gemeinde die Einwohner schon beim Versenden von Gebührenbescheiden hingewiesen: Ab sofort vermeldet die Gemeinde auf Wunsch freien Wohnraum, mit Angaben zu Größe, Preis und Kontaktadresse.

www.malsfeld.net

Von Lorenz Grugel

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