Spielplatz, Arztpraxis, Wohnungen und mehr

Rittergut in Malsfeld: Bebauung startet 2021

Das Rittergut-Gelände in Malsfeld: Noch in diesem Jahr sollen dort die Bauarbeiten starten.
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Das Rittergut-Gelände in Malsfeld: Noch in diesem Jahr sollen dort die Bauarbeiten starten.

Seit Jahren ist das brachliegende Rittergut-Gelände ein Schandfleck in Malsfeld. Das soll sich nun endlich ändern.

Malsfeld – Es geht voran bei den Plänen für das Rittergut-Gelände in Malsfeld: Die Gemeindevertreter haben den Bebauungsplan in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, damit gibt es nun Baurecht.

Die Investoren
Wie berichtet, wollen private Investoren das seit Jahren brachliegende Grundstück bebauen: Die Betreiber des benachbarten Jägerhofs wollen dort ein zweistöckiges Gästehaus errichten, und der Malsfelder Aktivstudio-Betreiber Daniel Helfers plant einen Komplex mit Arzt- und Physiotherapiepraxis sowie Wohnungen.

Der Zeitplan
Der weitere Zeitplan sieht laut Bürgermeister Herbert Vaupel so aus: Im ersten Halbjahr 2021 sei die Erschließung des Grundstücks geplant, die Arbeiten müssten aber noch ausgeschrieben werden. Dann sollen die Grundstücksteile zeitnah an die Investoren verkauft werden. Die Bebauung könnte, wenn alles nach Plan läuft, in der zweiten Jahreshälfte 2021 starten und Ende 2022 abgeschlossen sein.

Der Spielplatz
Einen Teil des Geländes wird die Gemeinde selbst gestalten: Auf einer Fläche von knapp 1600 Quadratmetern soll ein neuer Kinderspielplatz entstehen. Dieser soll mit den Geräten des alten Spielplatzes bestückt werden, die Gemeinde will aber auch neue Spielgeräte anschaffen. Auch Mehrgenerationsgeräte für andere Altersgruppen sind vorgesehen. Zudem wird ein öffentlicher Parkplatz direkt neben dem Spielplatz angelegt sowie ein Verbindungsweg zwischen Kirch- und Industriestraße.

Die Finanzierung
Die Gesamtkosten hierfür werden auf 160.000 Euro geschätzt. Die Gemeinde erhält für die Arbeiten Fördergeld aus dem Programm Stadtumbau Hessen in Höhe von 105.000 Euro. Voraussetzung für die Förderung ist laut Bürgermeister Vaupel allerdings, dass die Arbeiten von der Gemeinde noch in diesem Jahr umgesetzt und abgerechnet werden. „Das ist sportlich“, räumt er ein. Es sei „ordentlich Dampf im Kessel.“

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