Nachbarn alarmieren Feuerwehr

Schornsteinbrand in Malsfeld: 23 Feuerwehrleute im Einsatz

In Malsfeld gerät ein Schornstein in Brand.
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In Malsfeld gerät ein Schornstein in Brand.

In Malsfeld kommt es zu einem Brand eines Schornsteins. Schnell sammelt sich eine große Rauchwolke über dem Ort, der die Feuerwehr auf den Plan ruft.

Malsfeld - Aufmerksame Nachbarn informierten am Freitagabend (24.09.2021) gegen 19 Uhr die Bewohner eines Fachwerkhauses in Malsfeld, dass aus dem Schornstein Funken und dichter Rauch kam. Bevor die Bewohner selbst nachschauen konnten, heulten auch schon die Sirenen und die Feuerwehren aus Beiseförth-Malsfeld und Ostheim rückten an. Über der Ortsmitte der Gemeinde stand eine dichte Rauchwolke.

Sofort wurde eine Löschwasserversorgung zu dem großen Wohnhaus in der Kirchstraße aufgebaut. Atemschutzgeräteträger kontrollierten mit der Wärmbildkamera in allen Etagen die Räume, durch welche der Rauchabzug führte. Glücklicherweise war noch kein offenes Feuer entstanden. Allerdings waren die an den Schornstein angrenzenden Wände stark erhitzt. Beim Öffnen einer Kontrollklappe stellten die Feuerwehrleute fest, dass in dem Schornstein Glanzruß, der sich an den Innenwänden festgesetzt hatte, brannte.

Der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister Uwe Nöding aus Alheim wurde an die Einsatzstelle alarmiert. Da wegen der Verrauchung eine große Anzahl Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, entschloss sich Einsatzleiter Stefan Schnaudt, auch die Wehr aus Elfershausen nachzualarmieren. Insgesamt waren 23 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle. Der vom Schornsteinfeger aus dem Abzug geräumte glühende Ruß wurde von den Feuerwehrleuten mit Schuttmulden ins Freie gebracht und auf dem Hof abgelöscht. Besondere Aufmerksamkeit richtete die Einsatzleitung auf die auf dem Dach montierte Fotovoltaikanlage.

Nach ersten Erkenntnissen entstanden aber weder an der Anlage noch an dem Gebäude selbst Schaden. In den betroffenen Räumen roch es allerdings stark nach Rauch. Durch den Funkenflug, der auch noch während der Reinigungsarbeiten entstand, war es nicht zu einem Folgefeuer gekommen. Zur Sicherheit waren aber an allen Gebäudeseiten Löschwasserleitungen aufgebaut worden und Feuerwehrleute kontrollierten laufen die Umgebung des Gebäudes. (zot)

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