Männer- und Pferdestärken

Stärkster Mann und 10.000 PS: 14. Fendt-Feldtag in Mosheim

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Hat viel Kraft: Raffael Gordzielik, „der stärkste Mann Deutschlands”, zieht beim Krafttest unter kräftigem Beifall des Publikums einen acht Tonnen schweren Schlepper oder Ladwagen.

Geballte Agrartechnik und begeisterte Besucher, die für ein Volksfest auf dem Acker sorgten: der 14. Fendt-Feldabend auf dem Gelände der Familie Hocke in Mosheim war ein Erfolg.

Gastgeber Hans-Werner Hocke sowie die Veranstalter – die Raiffeisen-Waren-GmbH Kassel und der Agrartechnikhersteller Fendt – waren sehr zufrieden. „Besser kann es doch gar nicht laufen”, sagten übereinstimmend Friedrich Lux, Leiter der Sparte Technik der Raiffeisen-Waren GmbH Kassel und Thomas Stieglitz, Fendt-Vertriebsleiter in Hessen und Thüringen. Sie freuten sich über die sehr gute Resonanz.

Als am Donnerstagabend die Sonne unterging, staubte es auf den Hocke-Feldern. Die Macht der Agrartechnik setzte zum Höhepunkt des Feldabends zur Bodenbearbeitung an. Trotz drohender Wolken blieb es trocken. Im Vorjahr waren vor Beginn des Feldabends in Mosheim 28 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Dass es dennoch keine Schlammschlacht gab, war damals den 100 Helfern zu verdanken. Über 2000 Besucher kamen im Vorjahr, vor zwei Jahren waren es 3500.

Riesenandrang: Der 14. Fendt-Feldabend auf dem Gelände der Familie Hocke in Mosheim wurde erneut zu einem großen Fest. Nach Angaben der Veranstalter Raiffeisen und Fendt kamen diesmal 4500 Besucher.

Diesmal wurden 40 Agrar-Gespanne mit zusammen mehr als 10.000 Pferdestärken (PS) vorgestellt. Lux und Stieglitz sprachen von einem traditionellen Kult-Abend, „und dazu gehört auch viel Leidenschaft”. Vorgestellt wurden auch Neuheiten der Agrartechnik, die offiziell erst Mitte November auf der Agri Technika, der weltgrößten Fachmesse der Landtechnik, in Hannover präsentiert werden. „Wir haben Himmel und Hebel in Bewegung gesetzt, um Ihnen die Neuheiten der Agrartechnik nach Mosheim zu bringen”, wurden die Besucher begrüßt. Unter ihnen Rainer Kranz aus Felsberg. 1958 war er der erste Landwirt in der Burgstadt, der einen Mähdrescher besaß – 34 PS Leistung und 1,75 Meter Schnittbreite. Der in Mosheim präsentierte Fendt-Mähdrescher hat 650 PS und 12,20 Meter Schnittbreite.

„Wie ein Höllengerät”

„Wir haben mal mit 15 PS angefangen”, erinnert sich Landwirt Otto Fenner aus Hilgershausen, „die Maschinen müssen immer leistungsfähiger sein”. Der stärkste in Mosheim präsentierte Schlepper hat 517 PS.

Acht Tonnen wiegt der Schlepper, den Raffael Gordzielik aus Staufenberg bei Gießen mit Muskelkraft über das Feld zog. Nach Wettbewerben und Qualifikationen gilt er seit 2017 als der „stärkste Mann Deutschlands”. Vorher hatte er eine 150 Kilogramm schwere Achse mit zwei Rädern gestemmt und einen Ladewagen gezogen – tolle Unterhaltung und eine Premiere inmitten modernster Agrartechnik. Zu der auch ein Heuwender gehört, der nach den Worten von Moderator Stieglitz „wie ein Höllengerät” aussieht, und eine Strohpresse, die einer Monstermaschine gleicht.

Mit dem großen Strohberg zum Hüpfen, dem Tretschlepper-Parcours und einem Malwettbwerb wurde auch den Kindern viel geboten. Maximilian Fey aus Melsungen kam mit seinen Söhnen Ludwig und Benedikt: „Wir sind jedes Jahr hier und es ist immer sehr schön. Die Kinder sind Traktor-Fans und finden es toll.”

4500 Besucher beim Fendt-Feldtag in Mosheim 

Fendt-Feldtag in Mosheim - 4500 Besucher
Fendt-Feldtag in Mosheim - 4500 Besucher © Manfred Schaake
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