Streitpunkt im Parlament

Verkehrskonzept in Malsfeld: Lösung frühestens im Januar

Brunnenstraße und die links abzweigende Mühlenstraße im Malsfelder Ortsteil Beiseförth
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Die Brunnenstraße und die links abzweigende Mühlenstraße im Malsfelder Ortsteil Beiseförth sind kritische Punkte bei der Verkehrsplanung der Gemeinde. Viele Lkw nutzen die Straßen, eine geplante Einbahnstraßen-Regelung wird nun erneut geprüft.

Die heiß diskutierte Verkehrsplanung in Malsfeld geht in die nächste Runde: In der Sitzung der Gemeindevertreter steht das Konzept erneut auf der Tagesordnung. Mit einer Entscheidung ist laut Malsfelds Bürgermeister wohl auch dieses Mal nicht zu rechnen.

Malsfeld – Mit Spannung werden die Ergebnisse aus dem Haupt- und Finanzausschuss erwartet, die dessen Vorsitzender Dominik Leyh (CDU) vortragen wird. Diese Besprechungen waren wegen zwei Anträgen aus der Gemeindevertretersitzung im November nötig geworden.

Die vergangene Sitzung hatte keine neuen Ergebnisse gebracht. GL, GiB und CDU forderten, das Verkehrskonzept zu überdenken. Die Einwohner hätten wiederholt Unmut über die Pläne geäußert. Daher forderten die drei Fraktionen eine Bürgerbeteiligung. Die Möglichkeit sich einzubringen, habe es für die Einwohner laut Bürgermeister Herbert Vaupel jedoch in der Vielzahl an öffentlichen Sitzungen gegeben.

Verkehrskonzept Malsfeld: Einbahnstraße auf dem Prüfstand

Auch die angedachte Einbahnstraßen-Regelung für die Mühlenstraße in Beiseförth wurde kritisiert. Für den Busverkehr sei das keine Lösung. Daraus resultierte ein Änderungsantrag der SPD/FDP-Fraktion: Das beschlossene Konzept solle ohne die Einbahnstraße umgesetzt werden.

Für die Prüfung im Fall Mühlenstraße müssten sich die Verantwortlichen vom Landkreis, der Polizei und dem Planungsbüro erneut zusammensetzen, so Bürgermeister Vaupel.

Außerdem wurde von GiB, GL und CDU eine Untersuchung des Straßenverkehrs für alle Ortsteile der Gemeinde Malsfeld gefordert. Das Konzept berücksichtigt derzeit Dagobertshausen, Beiseförth und Malsfeld. Laut Vaupel dürfe man daher in der Sitzung am Donnerstag noch kein Ende für das umstrittene Thema erwarten. „Frühestens in der Sitzung im kommenden Januar werden wir eine Lösung finden. Aber es muss irgendwann mal entschieden werden.“

In der öffentlichen Sitzung steht neben der Verkehrsplanung die Beratung über den Beitritt der Gemeinde in den Landschaftspflegeverband des Schwalm-Eder-Kreises auf der Tagesordnung. Für die Sitzung gilt die 3G-Regel. (William Abu El-Qumssan)

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