Lob, Kritik und Anregungen

Viel Lob für HNA-Serien: HNA-Mobil legte Stopp in Malsfeld ein

Vor der Malsfelder Gemeindeverwaltung machte das HNA-Mobil am Donnerstag Halt: von links Horst Batte, HNA-Redakteurin Carolin Hartung und Marion Karmann.
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Vor der Malsfelder Gemeindeverwaltung machte das HNA-Mobil am Donnerstag Halt: von links Horst Batte, HNA-Redakteurin Carolin Hartung und Marion Karmann.

Malsfeld – Vor dem Malsfelder Rathaus gibt es zwar nicht so viel Publikumsverkehr wie zuletzt vor dem Gensunger Edeka-Markt – trotzdem kamen am Donnerstagvormittag viele Leser zum HNA-Mobil, um mit den Redakteurinnen Carolin Hartung und Judith Féaux de Lacroix ins Gespräch zu kommen.

„Ich bin mit der HNA zufrieden“, sagte Barbara Ludwig aus Beiseförth. Die 65-Jährige liest die HNA seit mehr 30 Jahren. „Wenn man hier lebt, will man auch wissen, was hier los ist“, erklärte sie. Was wichtig sei, stehe in der HNA. Besonders gern lese sie den Kulturteil.

Auch für Joachim Bätz aus Beiseförth ist es „eine Selbstverständlichkeit, dass wir die HNA abonniert haben“. Er hat das Zeitungsabo von seinen Eltern übernommen. Ein Thema, das ihn derzeit besonders bewegt, ist das Verkehrskonzept für Malsfeld. Aus seiner Sicht ist die jetzt geplante Verkehrsführung nicht die beste, da die Ortsteile Dagobertshausen und Beiseförth weiterhin stark belastet werden. „Was hier passiert, liest man nur in der HNA“, betont Bätz. Dass auch mal Fehler in den Artikeln auftauchten, finde er nicht so tragisch, sagt Bätz.

Horst Batte stören die Rechtschreibfehler in der HNA hingegen sehr. „Es sind manchmal wirklich viele“, sagte er. Trotzdem schätze er die Berichterstattung in der HNA und lese die Zeitung immer direkt beim Frühstück. Und seitdem es keine Sonntagszeitung mehr gebe, hebt sich Batte die Hälfte der Wochenendausgabe auf, um auch noch am Sonntag etwas zu lesen zu haben.

Marion Karmann aus Malsfeld mag vor allem die Serien in der Melsunger Allgemeinen – besonders „Leben am Fluss“ habe ihr sehr gut gefallen, sagt die 59-Jährige. Auch die Serie über Sagen und Legenden, die im Melsunger Land spielen, findet sie toll: „Die Geschichten werden immer klasse dargestellt“, lobte Karmann.

Auch Daniel Fleischert aus Beiseförth hat Lob für eine HNA-Serie mitgebracht: „Die Serie mit den Lieblingsplätzen finde ich toll“, sagt er. Sein persönlicher Lieblingsplatz sei in seinem eigenen Garten, verrät der 46-Jährige.

Schade findet Fleischert, dass die Ankündigungen für Veranstaltungen in der Region oft so klein seien, dass man sie leicht überlese. „Dann liest man im Nachhinein den Bericht über die Veranstaltung und denkt sich: Schade, da wäre ich gern dabei gewesen.“ Eine größere Berichterstattung im Voraus wäre aus seiner Sicht daher sinnvoll.

Lothar Kothe aus Dagobertshausen, der für die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal im Malsfelder Gemeindeparlament sitzt, sagt, er würde sich mehr Platz für lokalpolitische Themen in der Zeitung wünschen. Die Fraktionen könnten aus seiner Sicht in der Berichterstattung häufiger zu Wort kommen.

An der lokalen Berichterstattung in der Zeitung hat Liesel Besser hingegen nichts auszusetzen. „Natürlich kann nicht jeden Tag etwas über Malsfeld in der Zeitung stehen. Es passiert ja auch nicht jeden Tag etwas.“ Aber was die 79-Jährige erheblich stört, sind die großen Anzeigen, die vornehmlich montags im Blatt seien. „Dort wird für irgendwelche dubiosen Medikamente geworben“, merkte sie an.

Kritik übte Wolfang Müller nicht an der Zeitung, aber er brachte eine Themenanregung mit zum HNA-Mobil. Der Malsfelder Bahnhof ist ihm nämlich ein wichtiges Anliegen. Denn dieser sei immer noch nicht barrierefrei ausgebaut. Zunächst müsse man die Unterführung herunterlaufen und dann wieder Treppenstufen nach oben, um an die Gleise zu gelangen, sagte Wolfgang Müller. „In Beiseförth wurde das doch auch gut gelöst, ich weiß nicht, warum das in Malsfeld nichts wird.“

Nach diesem Stopp in Malsfeld fährt das HNA-Mobil nun erst einmal weiter in Richtung Fritzlar und Homberg.

Von Carolin Hartung Und Judith Féaux De Lacroix

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