Nachtbiathlon und Dorfschießen in Grebenau

Es war mehr Spaß als Sport

Frauenpower am Schießstand: Margret Freitag probierte sich aus. Ronald Jung sieht genau hin. Foto: Döberitz

Grebenau. Die winterlichenTemperaturen konnten die Teilnehmer des Nachtbiathlons nicht abschrecken. Fünf Teams gingen beim spaßig-sportlichen Wettkampf an den Start. Zum 15. Mal hatte der Schützenverein Grebenau zu dieser Veranstaltung eingeladen, außerdem wurde am Samstag das Dorfschießen ausgetragen. Aktive und passive Schützen sowie unerfahrene Besucher hatten die Möglichkeit, sich am Schießstand auszuprobieren. Neun gemischte Mannschaften traten beim Dorfschießen an. Die geübten schossen freihändig, die ungeübten konnten das Luftgewehr auflegen.

Die Teams beim Biathlon kämpften mit jeweils vier Personen um den Sieg. Zum Wettkampf gehörten 200 Meter laufen, fünf Schüsse mit zweifacher Nachlademöglichkeit und nochmals 200 Meter laufen. Für jeden Fehlschuss war ein Extra-Runde von 30 Metern angesagt. Ausgezeichnet wurden die Teilnehmer nicht wie üblich mit einer Medaille, sondern dieses Mal gab es Ahle Worscht.

Im Vordergrund stand nicht nur der sportliche Wettkampf. Spiel und Spaß verbunden mit gutem Essen und Getränken ergaben eine gute Mischung.

Im Anschluss wurde eine Apres-Ski-Party gefeiert, was schon während des Biathlons musikalisch anklang. Nicht nur Teilnehmer von Biathlon und Dorfschießen durften in den Schießstand, auch die Besucher konnten sich im Zielen auf die kleinen Scheiben versuchen. „Ach, wir bekommen ja sogar Hilfe beim Laden“, stellte Sigrid Jung fest, als ihr das Luftgewehr von der Standaufsicht geladen wurde.

Und auch wenn sich die Veranstalter mehr Teilnehmer für den Nachtbiathlon gewünscht hätten, soll es laut dem Vorsitzenden des Schützenvereins Frank Döring auch im kommenden Jahr wieder einen Biathlon geben. Sehr zufrieden zeigte sich Döring aber mit der Resonanz beim Dorfschießen.

Von Lara Döberitz

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