Bisher lag der Preis bei 1250 Euro

4000 Euro für Parkplatz: Melsungen erhöht Ablösebetrag

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Nicht überall können Parkplätze geschaffen werden: Der Investor an der Flämmergasse hat im Neubau eine Tiefgarage integriert. Andernfalls wäre jetzt eine teure Ablöse fällig geworden. Im Bild wurde das Auto unrechtmäßig im absoluten Halteverbot abgestellt. 

Melsungen. Wer künftig im Melsunger Stadtgebiet baut und zum Haus keinen Stellplatz für ein Auto schafft, muss 4000 Euro zahlen.

Bisher lag der Ablösebetrag in der Innenstadt bei 1250 Euro und im restlichen Stadtgebiet bei 750 Euro. Der Betrag in der Satzung wurde ein den vergangenen 20 Jahren nicht verändert.

Die Fraktionen von den Grünen und den Freien Wählern stimmten in der Sitzung der Stadtverordneten dagegen - allerdings aus anderen Gründen. Den Grünen ging die Erhöhung nicht weit genug. Sie forderten eine höheren Betrag. Unter anderem um den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und von Radwegen damit zu finanzieren und um Anreize zu schaffen, diesen auch vermehrt zu nutzen.

Zwei Plätze je Wohnung

Die Freien Wähler sahen die Belastung gerade für junge Bauinteressenten als zu hoch an. Dies könne Bauwillige abschrecken. Sie forderten in der Innenstadt eine Reduzierung auf 2500 Euro. Neu ist auch, dass je Wohnung zwei Stellplätze geschaffen werden müssten und Gebäude mit Altenwohnungen (bisher 0,2 Stellplatz) jetzt betreutes Wohnen heißen und ein Stellplatz geschaffen werden muss. Der Stadt sei immer daran gelegen, dass neue Stellplätze geschaffen werden, hieß es von der Verwaltung.

Im Mittel lagen die Einnahmen bisher jährlich bei etwa 10 000 Euro. Künftig werden sie bei über geschätzt über 30 000 Euro liegen.

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