A-Jugend-Bundesliga

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hilft bei Eintracht Hagen nur ein Sieg

David Kuntscher
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David Kuntscher

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. „Bei uns geht es um alles“, sagt Björn Brede, Trainer der Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, vor der Partie gegen Eintracht Hagen.

Denn die Begegnung bei den Südwestfalen ist das erste von drei Endspielen im Kampf um die Qualifikation zur Meisterrunde. Danach folgt noch ein Heimspiel gegen Münster sowie die Auswärtspartie beim Tabellendritten Bergischer HC. „Wir müssen alle drei Spiele gewinnen“, fordert der mJSG-Coach. 

Die Situation für die Nordhessen hat sich nach der Derby-Pleite gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzh. dadurch verschärft, dass die punktgleichen Mittelhessen nun auch im direkten Vergleich die Nase vorn haben.

In den vergangenen Partien präsentierte sich das Team wankelmütig, brachte häufig ihren Vorsprung nicht ins Ziel. „Wir zahlen aktuell Lehrgeld“, sagt der Übungsleiter. Sein Team besteht vornehmlich aus Spielern des jüngeren Jahrgangs, die kaum Erfahrung in der Jugend-Bundesliga haben. Und denen unterlaufen trotz ihres Talents gerade in der Offensive zu viele einfache Fehler. „Wir gehen im Angriff noch ein zu hohes Risiko“, weiß der mJSG-Trainer.

Starke Abwehrreihen werden zur Reifeprüfung

Die Partie beim Siebten ist daher auch eine „Reifeprüfung“, denn die Gastgeber setzen vor allem auf ihre starke Abwehrreihe. So agiert das Team von Trainer Mathias Grasediek aus einer 6:0- oder 5:1-Formation heraus, die bei gegnerischen Übergängen und Einläufern gerne auf eine offensivere Variante umschaltet, um den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Doch gerade die könnte dem mJSG-Rückraum um den zweikampfstarken David Kuntscher entgegenkommen.

Auch in der Offensive weiß Hagen zu gefallen. Neben den beiden Spielmachern Luca Klein und Hendrik Stock ist die Eintracht im Rückraum mit Jonas Dresel, Christopher Funke und Nico Bratzke breit aufgestellt. Eine echte Herausforderung also für den Bundesliga-Nachwuchs also, zumal die Gastgeber - nur einen Punkt weniger - auch noch nach der Meisterrunde schielen.

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