Leistungsturnerinnen trainieren mit Blick auf Saison 2021

Abstimmen für neuen Barren: Turnerinnen der MT brauchen Voting-Stimmen

Turnerinnen  (hinten von links) Nele Schmoll und Rosalie Müller, (vorn) Juliana Wagner und Luna Grösch am STufenbarren
+
Die geübten Turnerinnen (hinten von links) Nele Schmoll und Rosalie Müller, (vorn) Juliana Wagner und Luna Grösch.

Die Leistungsgruppe Gerätturnen der Melsunger Turngemeinde braucht einen langen Atem, einen neuen Stufenbarren – und dafür viele Stimmen beim Spendenmarathon der Spardabank.

Melsungen - Denn während andere Sparten der MT sich schon wieder auf Wettkämpfe oder Ligabetrieb vorbereiten können, gibt es im Gerätturnen auch im zweiten Halbjahr keine Vergleiche. Wegen der Hygienevorgaben finden bis zur Landesebene keine Wettkämpfe statt und auf Bundesebene nur solche, die im Hinblick auf internationale Veranstaltungen relevant sind.

Dennoch wollen die etwa 40 Mädchen, 20 Jungs und sieben Trainer ihre Fähigkeiten weiter schulen und die Zeit bis um kommenden Jahr nutzen. Am besten auch auf einem neuen Stufenbarren. Das Geld dafür erhofft sich die MT-Sparte vom Spendenvoting der Sparda-Bank mit dem Projekt „Besser turnen an besseren Geräten“. Die Bewerbung läuft und Unterstützer können ihre Stimmen für die Sportler abgeben.

Denn der alte Stufenbarren ist mittlerweile beinahe 20 Jahre alt und älter als ein Großteil der Athletinnen, die ihn nutzen. „In fast jedem Training hört man ihn inzwischen knarren und ächzen“, heißt es in einer Mitteilung der Sparte.

Seit Mai trainiert die Leistungsgruppe Gerätturnen der Melsunger Turngemeinde wieder – „auf Distanz im Stadion und auch nur Dehnen und Kräftigen, aber immerhin“, freuen sich die Trainer. Der gemeinsame Sport animiere mehr zur Aktivität, als einzeln zu Hause für sich zu arbeiten. Und die Übungsleiter haben wieder die Möglichkeit, Fehlerhinweise zu geben. Kurz vor den Sommerferien durften dann Kleinstgruppen nach und nach wieder ins Hallentraining. Ohne Druck und mit Blick auf die Wettkampfsaison im kommenden Jahr erarbeiten die Sportler sich jetzt neue Elemente und Übungen.

Seit März hatten die Trainer immerhin neun Wochen auf virtuellem Wege die tägliche Dosis Turnen angeboten, jeden zweiten Tag drei Dehnungs- oder Kräftigungsübungen für die Wohnung und den Garten.

Unterstützung für das Projekt „Besser turnen an besseren Geräten“ beim Spendenvoting der Sparda-Bank, sparda-vereint.de

Von Andrea Liese

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.