Fußball-Verbandsliga: Rudolph-Elf trifft auf die Gonnermänner

Angstgegner kommt: Melsungen empfängt Weidenhausen

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In der Zange: Wie so oft in der Vergangenheit wird Weidenhausens Torjäger Sören Gonnermann (Mitte) gedoppelt. Hier von den Melsungern Henrik Heinemann (links) und Sebastian Stöhr in einem der zahlreichen Aufeinandertreffen der Verbandsligisten.

Melsungen. Der Auftakt in eine weitere englische Woche könnte kaum härter sein für Fußball-Verbandsligist Melsunger FV. Am heutigen Mittwoch ist um 18.30 Uhr Angstgegner Adler Weidenhausen zu Gast.

Gegen die Mannschaft von Trainer Marco Wehr mühte sich der MFV zwar oft redlich, Ertrag kam dabei aber eigentlich nie heraus. So wie im Hinspiel: Da führten die Bartenwetzer bis zur 70. Minute 2:1 und verloren dann doch noch 2:4. Und auch Trainer Timo Rudolph sagt vor diesem Spiel, das, was er immer sagt: „Jede Serie ist einmal zu Ende. Auch die gegen Weidenhausen.“ Aber es wird schwer.

Denn die Adler haben sich gefangen, ließen in der Rückrunde mit guten Resultaten aufhorchen. Manko bleibt die Defensive und die Konzentration. Zu oft fiel in den vergangenen Spielen noch ein Gegentor in der Nachspielt. „Vorne hat Weidenhausen dafür mit Steinbach und Sand die größte Qualität“, sagt Rudolph. Antreiber Tim Gonnermann (21 Spiele, fünf Tore), Außen Jan Gerbig (25/19) und Klassestürmer Sören Gonnermann (129 Tore in fünf Verbandsliga-Spielzeiten) stünden jeder Verbandsliga- und mancher Hessenligamannschaft gut zu Gesicht.

Vielleicht kommen dem MFV, bei dem Student Alexander Schmidt wieder dabei ist, die Platzverhältnisse, weswegen auch das Spiel am Sonntag gegen Sand (Nachholtermin vermutlich am 4. Mai), an der Freundschaftsinsel abgesagt werden musste, zugute. Denn technisch anspruchsvoller Fußball scheint auf dem lädierten Rasenplatz derzeit nicht möglich zu sein.

Klar ist: Verliert der MFV gegen Weidenhausen, steht die Rudolph-Elf in den anstehenden Partien bei den Abstiegskonkurrenten aus Korbach und Willingen mächtig unter Druck. Immerhin hat sich die Personalsituation entspannt. „Viele kleinere Verletzungen sind abgeklungen. Ich darf angesichts der kommenden Aufgaben aber nicht zu viel riskieren“, so Rudolph, der den Kader mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen wird.

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