Serie B. Braun weltweit

Ein B. Braun-Kind in Paris: Der Blick auf den Eiffelturm ist sicher

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Svenja Merle vor dem Pariser Wahrzeichen, dem Eiffelturm.

B. Braun entsendet Mitarbeiter aus der Region an Standorte in der ganzen Welt. In der Serie B. Braun weltweit stellen wir einige von ihnen vor. Heute: Projektmanagerin Svenja Merle.

  • Svenja Merle aus Kassel arbeitet für B. Braun in Paris
  • B. Braun unterstützt u. a. bei Wohnungssuche und Versicherungen
  • Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich nicht groß

Beim Blick aus dem Büro den Eiffelturm sehen. Das gehört für Svenja Merle aus Kassel seit drei Jahren zum Alltag. Die 30-jährige Projektmanagerin arbeitet bei B. Braun in Saint-Cloud bei Paris. Eigentlich arbeitet Merle in Melsungen und hat auch ihre Ausbildung und ihr Studium bei B. Braun gemacht. Ein „B. Braun-Kind“, wie sie sagt.

In der Schule habe sie Französisch gelernt: „Mir war es wichtig, die Kultur komplett mitzunehmen“, sagt Merle. In Saint-Cloud habe sie sich ab dem ersten Tag auf Französisch verständigt. Saint-Cloud ist eine Gemeinde mit rund 30.000 Einwohnern bei Paris. 

Die Stadt liegt am Hang und ist sehr steil. Das gehe beim Laufen ordenltich auf die Beine. Überhaupt bewegt Svenja Merle sich gerne zu Fuß fort. Jeden Morgen läuft sie eine halbe Stunde, bevor sie die Metro nimmt. Ein Auto hat sie in Paris nicht. Das braucht man dort nicht.

Durch ihre Arbeit für B. Braun arbeitet Svenja Merle in Frankreich

Bei Wohnungssuche, Versicherungen, Internetzugang und Eröffnung eines Bankkontos wurden Merle und ihr Ehemann von B. Braun unterstützt. Seit Beginn des Auslandsaufenthalts leben sie im siebten Bezirk (Arrondissement) in Paris. Schon viele Bekannte seien zu Besuch gekommen, sagt Merle.

Bei der Arbeit selbst seien die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich nicht groß, sagt Merle. Vielmehr würden ihr die Unterschiede im täglichen Leben auffallen. Beim Mittagessen zum Beispiel. 

Egal, wie viel Arbeit anstehe, in Frankreich nehme man sich für das Essen zumindest eine halbe Stunde Zeit. Und der gemeinsame Kaffee danach sei Pflicht. In Saint-Cloud würde der Arbeitstag für die meisten Mitarbeiter spät beginnen und spät enden.

Paris sei generell eine sehr späte Stadt. Sie selbst sei gegen acht, halb neun im Büro und damit eine der ersten. Mit dabei: die Wasserflasche. Weil die Franzosen vor allem Kaffee trinken würden, ernte sie damit den ein oder anderen irritierten Blick, sagt Merle.

B. Braun weltweit: „Svenja, du bist schon richtig französisch“

Unter den über 200 Mitarbeitern am Standort gebe es viele junge Menschen. Am Wochenende treffe man sich in Pariser Weinbars. Das Miteinander sei in Frankreich sehr höflich, bei der Begrüßung und Verabschiedung seien Küsse auf die Wangen normal. Daran hätte sie sich gewöhnen müssen. Mittlerweile möge sie es sogar. „Svenja, du bist schon richtig französisch“ hört sie da manchmal.

Ende Februar läuft das Entsende-Programm aus und Svenja Merle kehrt nach Deutschland zurück. Vieles werde ihr fehlen, sagt Merle. In einer anderen Sprache zu sprechen zum Beispiel. Im Arbeitsalltag bei B. Braun in Saint-Cloud wechsele man oft zwischen Französisch, Englisch und Deutsch. Die örtliche Kommunikationsabteilung organisiere Mittagessen in wechselnden Sprachen.

Aber auch der Alltag werde ihr fehlen. Die vielen Möglichkeiten, die Paris biete, wie das schöne französische Kino und die Spaziergänge durch das asiatische Viertel. Das großartige Essen wie das Brathähnchen mit Kartoffelstampf bei der Brasserie um die Ecke. „Die Franzosen wissen sich Zeit zu nehmen und zu genießen“, sagt Merle

Sie blickt dem Abschied mit gemischten Gefühlen entgegen: „Paris ist eine großartige Stadt, aber mit allen Nachteilen einer Großstadt.“ Auf den Blick auf den Herkules und die Spaziergänge im Habichtswald freue sie sich schon jetzt.

B. Braun in Frankreich

Weltweit ist das Unternehmen B. Braun in 60 Ländern und auf sechs Kontinenten vertreten. Über die Abteilung International Assignments können Mitarbeiter für drei Jahre ins Ausland entsendet werden. In Frankreich hat der Medizintechnikhersteller fünf Industriestandorte, eine Logistik- und Serviceplattform und 18 Dialysecenter mit insgesamt 2000 Mitarbeitern. In der Medizintechnik ist B.Braun dort ausgezeichnet als bester Arbeitgeber.

In unserem nächsten Teil der Serie B. Braun weltweit stellen wir einen Miatrbeiter vor, der in Kasachstan arbeitet.

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